Am Montagmorgen ereignete sich auf der A71 in Thüringen ein schwerer Verkehrsunfall mit tödlichem Ausgang. Ein Mercedes-Fahrer verlor auf regennasser Fahrbahn die Kontrolle über sein Fahrzeug, prallte gegen die Schutzplanke, überschlug sich und blieb an einem Brückengeländer über dem Seßletal hängen. Der Fahrer erlag noch an der Unfallstelle seinen schweren Verletzungen.
Einsatzkräfte verhinderten Absturz des Wracks
Nach Angaben der Autobahnpolizei war der Mann gegen 11:30 Uhr zwischen den Anschlussstellen Meiningen/Nord und Dreieck Suhl unterwegs. „In Höhe der Unfallstelle verlor der Fahrzeugführer auf regennasser Fahrbahn die Kontrolle über sein Fahrzeug und kam nach rechts von der Fahrbahn ab. Hier kollidierte der Fahrzeugführer mit der rechten Schutzplanke, überschlug sich und kam fortfolgend an einem beginnenden Brückengeländer zum Stehen“, so die Behörde. Das Auto drohte rund 30 Meter über dem Grund des Seßletals abzustürzen. 36 Feuerwehrleute sicherten das Wrack mit einer Drehleiter, bevor sie den eingeklemmten Fahrer befreien konnten. Trotz der Rettung starb der Mann noch im Rettungswagen an seinen Verletzungen. „Der Fahrzeugführer wurde durch die Wucht der Kollision in seinem Fahrzeug eingeklemmt und erlag noch vor Ort seinen schweren Verletzungen“, teilte die Autobahnpolizei weiter mit.
Brücke über dem Seßletal – Schwerer Einsatz in 30 Metern Höhe
Der Einsatz auf der insgesamt 320 Meter langen Brücke dauerte mehrere Stunden. Die A71 blieb bis in den Nachmittag hinein voll gesperrt. Durch Schaulustige auf der Gegenfahrbahn bildeten sich lange Staus. Der Sachschaden wird auf rund 50.000 Euro geschätzt. Gutachter sollen nun die genaue Unfallursache ermitteln.



