Aue-Bad Schlema: Rechtsextremist Hartung will OB werden
Aue-Bad Schlema: Hartung will OB werden

In Aue-Bad Schlema im Erzgebirgskreis steht die Entscheidung über den neuen Oberbürgermeister bevor. Nachdem im ersten Wahlgang am 10. Mai keiner der Bewerber die absolute Mehrheit erreicht hatte, müssen die Bürger am Sonntag erneut zur Wahlurne gehen. Zur Stichwahl treten der CDU-Kandidat Marcus Hoffmann und der Kandidat der rechtsextremen „Freien Sachsen“, Stefan Hartung, an.

Erster Wahlgang: Hartung vorn

Im ersten Wahlgang erzielte Stefan Hartung mit 29,0 Prozent der Stimmen das beste Ergebnis. Er ließ damit auch den AfD-Bewerber hinter sich, der auf 18,5 Prozent kam. Marcus Hoffmann von der CDU erreichte 23,6 Prozent und landete auf dem zweiten Platz. Die übrigen Kandidaten treten nicht erneut an.

Chancen für Hartung

Sollte Hartung die Wähler des AfD-Kandidaten für sich gewinnen können, wäre er der 50-Prozent-Marke sehr nahe. Hartung ist nicht nur Mitglied der „Freien Sachsen“, sondern gehört auch der Partei „Die Heimat“ (ehemals NPD) an. Ein Sieg des Rechtsextremisten würde die Stadt in eine politische Schieflage bringen.

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Die Wahl in Aue-Bad Schlema wird mit Spannung erwartet. Beobachter sehen in Hartung einen gefährlichen Kandidaten, der mit rechtsextremen Positionen auf Stimmenfang geht. Die Entscheidung fällt am Sonntag.

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