Fadenkreuze auf Nationalelf-Plakat: Staatsschutz ermittelt in Berlin
Fadenkreuze auf Nationalelf-Plakat: Staatsschutz ermittelt

Kurz vor Beginn der Fußball-Weltmeisterschaft 2026 sorgt ein verunstaltetes Werbeplakat in Berlin-Friedrichshain für Aufsehen. Unbekannte haben auf einem Coca-Cola-Plakat, das die deutsche Nationalelf zeigt, Fadenkreuze auf die Köpfe der Spieler gesprüht. Die Berliner Polizei und der Staatsschutz haben Ermittlungen aufgenommen.

Vorfall in der Revaler Straße

Das XXL-Plakat hing an einer Hauswand in der Revaler Straße. Wie die „B.Z.“ zuerst berichtete, wurden den abgebildeten Fußballern wie Jamal Musiala, Joshua Kimmich, Kai Havertz und Nick Woltemade jeweils Fadenkreuze auf das Gesicht gesetzt. Zudem wurden das Coca-Cola-Logo und das DFB-Wappen zerschnitten. Vom Werbespruch „Ein Team. Ein Ziel. Coca-Cola“ blieb nur noch „Ein Ziel.“ übrig.

Ermittlungen wegen Sachbeschädigung

Die Polizei Berlin hat ein Strafverfahren wegen Sachbeschädigung eingeleitet. Da ein politisches Tatmotiv nicht ausgeschlossen werden kann, ermittelt auch der Staatsschutz. Das Plakat wurde inzwischen entfernt. Die Täter sind bislang unbekannt.

Breites Pickt-Banner — kollaborative Einkaufslisten-App für Telegram

Reaktionen und Hintergrund

Der Vorfall ereignet sich unmittelbar vor dem Start der WM 2024 in den USA, Kanada und Mexiko, die am Donnerstag beginnt und bis zum 19. Juli dauert. Die Verunstaltung des Plakats wird als geschmackloser Streich oder ernsthafte Drohung interpretiert. Die Behörden nehmen die Angelegenheit ernst und prüfen alle Hinweise.

Pickt After-Article-Banner — kollaborative Einkaufslisten-App mit Familien-Illustration