Trump plant 20-Prozent-Gebühr für Hormus-Passage: Geldmachen wie der Iran
Trump plant 20-Prozent-Gebühr für Hormus-Passage

US-Präsident Donald Trump erwägt, für die Durchfahrt durch die strategisch wichtige Straße von Hormus eine Gebühr von 20 Prozent zu erheben. Diese Abgabe soll für möglichen Geleitschutz durch die Meerenge gelten, wie ein Kommentar im Tagesspiegel enthüllt. Damit würde Trump die Kassen füllen – und sich laut Kritikern dem Iran angleichen.

Gemeinsamkeiten zwischen Trump und Iran

Es gibt nicht viel, was Donald Trump und die iranische Führung gemeinsam haben. Aber eines schon: Beide haben ein großes Interesse daran, möglichst viel Geld einzunehmen – sei es für sich selbst oder für ihre jeweiligen Staatskassen. Die geplante Gebühr für die Hormus-Passage ist ein weiteres Beispiel für diese Parallele.

Die Straße von Hormus ist eine der wichtigsten Wasserstraßen der Welt. Rund ein Fünftel des globalen Ölverbrauchs wird durch diese Meerenge transportiert. Eine Gebühr von 20 Prozent auf den Geleitschutz könnte erhebliche Einnahmen generieren, aber auch internationale Spannungen verschärfen.

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Kommentar: Geldmachen um jeden Preis

Der Kommentar von Christian Böhme im Tagesspiegel kritisiert Trumps Vorstoß scharf. „Trump will Gebühren für Hormus-Passage erheben: Geld machen um jeden Preis“, lautet die Überschrift. Der Autor sieht darin einen gefährlichen Präzedenzfall, der die freie Schifffahrt gefährdet und die USA auf eine Stufe mit dem Iran stellt.

Bereits jetzt erhebt der Iran Gebühren für die Durchfahrt durch die Straße von Hormus, was international als illegal angesehen wird. Trumps Plan könnte daher als Versuch gewertet werden, ähnliche Einnahmequellen zu erschließen, ohne Rücksicht auf diplomatische Konsequenzen.

Auswirkungen auf die globale Schifffahrt

Sollte die Gebühr tatsächlich eingeführt werden, könnte dies massive Auswirkungen auf den Welthandel haben. Die Kosten für Ölimporteure würden steigen, was sich auf die Verbraucherpreise auswirken könnte. Zudem wäre eine Eskalation mit dem Iran programmiert, der die Meerenge als strategisches Druckmittel nutzt.

Bislang gibt es keine offizielle Bestätigung aus dem Weißen Haus. Der Kommentar stützt sich auf Hintergrundinformationen und politische Analysen. Die Diskussion zeigt jedoch, wie weit Trump bereit ist zu gehen, um Einnahmen zu generieren – selbst wenn dies internationale Normen verletzt.

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