Trump verliert im Iran völlig die Kontrolle – Kommentar
Trump verliert im Iran völlig die Kontrolle

Trump erleidet im Iran den totalen Kontrollverlust

Sowohl das iranische Regime als auch Israels Premier führen den US-Präsidenten vor. Der Grund ist eine Außenpolitik bar jeglicher diplomatischen und außenpolitischen Professionalität.

Innerhalb von 24 Stunden nach Amtsantritt wollte Donald Trump den Krieg in der Ukraine beenden. Den Iran, so hat es der US-Präsident angekündigt, werde er innerhalb weniger Tage in die bedingungslose Kapitulation zwingen, notfalls halt in die „Steinzeit zurückbomben“.

Beides ist – wie erwartet – nicht nur fehlgeschlagen. Trump hat mit seiner ebenso erratischen wie dilettantischen Vorgehensweise in beiden Fällen der westlichen Führungsmacht einen Autoritäts- und Reputationsverlust zugefügt, von dem die Vereinigten Staaten sich so schnell nicht erholen werden.

Breites Pickt-Banner — kollaborative Einkaufslisten-App für Telegram

Sein Krisenmanagement im Ukrainekrieg war von Beginn an von einer bedenklichen Moskau-Nähe geprägt: Trump wies Kiew zeitweise die Kriegsschuld zu, ignorierte die Tatsache, dass es allein Putin ist, der mit einem einfachen Abzugsbefehl diesen absurden Krieg beenden könnte.

Den notwendigen Druck auf Moskau hierzu verweigerte der Präsident. Stattdessen zielten seine diplomatisch völlig ahnungslosen Immobilien-Buddys auf einen bilateralen Deal mit dem Aggressor, der auf einen Ausverkauf ukrainischer und europäischer Sicherheitsinteressen hinauslief. Der Ansatz musste scheitern. Der Präsident verlor sein Interesse am Krieg – mögen die Europäer, denen er bei den Verhandlungen mit Russland allenfalls einen Platz am Katzentisch zuteilte und die Rolle des Zahlmeisters zubilligte, doch selbst das Problem lösen.

Pickt After-Article-Banner — kollaborative Einkaufslisten-App mit Familien-Illustration