WM-Schiri darf nicht in USA einreisen: FIFA-Liste sorgt für Wirbel
WM-Schiri darf nicht in USA einreisen

Ein Skandal überschattet die Vorbereitungen zur Weltmeisterschaft: Dem somalischen Schiedsrichter Omar Artan wurde die Einreise in die USA verweigert. Der Unparteiische sollte bei dem Turnier eingesetzt werden, doch die US-Behörden ließen ihn nicht ins Land. TV-Experte Reif zeigte sich in der Sendung von BILD empört: „Die Liste muss doch von der FIFA mitgeteilt worden sein. Wie kann es sein, dass ein offizieller WM-Schiedsrichter nicht einreisen darf?“

Hintergründe des Einreiseverbots

Nach Informationen von BILD wurde Artan bei der Ankunft an einem US-Flughafen abgewiesen. Die genauen Gründe sind noch unklar, aber es wird vermutet, dass sein Herkunftsland Somalia auf einer Liste von Ländern steht, für die verschärfte Einreisebestimmungen gelten. Die FIFA hat sich bisher nicht offiziell zu dem Vorfall geäußert. Reif kritisierte die mangelnde Kommunikation: „Die FIFA hätte längst klären müssen, welche Schiedsrichter einreisen dürfen. Jetzt steht der arme Kerl am Flughafen und kann nicht rein.“

Reaktionen aus der Fußballwelt

Der Vorfall sorgt für Aufsehen in der Fußballgemeinde. Viele fordern von der FIFA und den US-Behörden eine schnelle Lösung. Artan selbst zeigte sich enttäuscht, aber kämpferisch: „Ich hoffe, dass das Missverständnis schnell aufgeklärt wird. Ich möchte meine Arbeit bei der WM machen.“ Die US-Behörden haben sich bislang nicht zu dem Fall geäußert.

Breites Pickt-Banner — kollaborative Einkaufslisten-App für Telegram

Experten sehen in dem Vorfall ein weiteres Beispiel für die Probleme bei der Organisation großer Sportereignisse. „Es ist nicht das erste Mal, dass Schiedsrichter oder Spieler Einreiseprobleme haben. Die FIFA muss hier besser vorbereitet sein“, so Reif. Die WM in den USA steht nun unter keinem guten Stern, bevor sie überhaupt begonnen hat.

Pickt After-Article-Banner — kollaborative Einkaufslisten-App mit Familien-Illustration