Großbritannien verweigert AfD-Politiker Bystron Einreise
Großbritannien verweigert AfD-Politiker Bystron Einreise

Der AfD-Europaabgeordnete Petr Bystron darf nicht nach Großbritannien reisen, um an einer rechten Demonstration in London teilzunehmen. Ihm sei am Freitagmorgen mitgeteilt worden, dass die elektronische Einreiseerlaubnis nicht gewährt werde, sagte Bystron der ZEIT. Zuerst hatte t-online darüber berichtet.

Bystron zeigte sich empört und sagte: „Starmer ist am Ende. Ein Land, das Kritiker nicht ins Land lässt, ist am Ende.“ Er verglich das britische System mit dem Kommunismus. Die Demonstration des Rechtsextremen Tommy Robinson ist für Samstag geplant, Bystron sollte dort eine Rede halten.

Die britische Regierung habe mehreren „rechtsextremen Agitatoren“ die Einreise untersagt, teilte Premierminister Keir Starmer der Nachrichtenagentur PA mit. „Diejenigen, die Hass und Gewalt schüren wollen, haben in Großbritannien keinen Platz“, so Starmer. Wer auf den Straßen Londons Chaos anrichte, müsse „mit der ganzen Härte des Gesetzes rechnen“. Insgesamt wurden elf Einreiseverbote verhängt.

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Zu den weiteren Betroffenen gehören laut PA die islamfeindliche Influencerin Valentina Gomez aus den USA, der belgische Politiker Filip Dewinter und der polnische Politiker Dominik Tarczyński. Der Organisator Tommy Robinson ist einer der bekanntesten Rechtsextremen Großbritanniens und früherer Chef der English Defence League.

Die Londoner Polizei bereitet einen Großeinsatz vor: Rund 4.000 Beamte sollen am Samstag im Einsatz sein, um Zusammenstöße zwischen dem rechten Marsch und einer propalästinensischen Demonstration zu verhindern.

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