Ermittlungen gegen Woidke-Mitarbeiterin wegen Körperverletzung im Amt
Ermittlungen gegen Woidke-Mitarbeiterin

Ermittlungen gegen Woidke-Mitarbeiterin: Staatsanwaltschaft sieht Anfangsverdacht der Körperverletzung im Amt

Die Staatsanwaltschaft Potsdam hat ein Ermittlungsverfahren gegen eine enge Mitarbeiterin von Ministerpräsident Dietmar Woidke (SPD) eingeleitet. „Wir ermitteln wegen des Verdachts der Körperverletzung im Amt“, sagte Behördensprecherin und Staatsanwältin Marieke Piazolo auf Anfrage. Auslöser war eine entsprechende Strafanzeige.

In der Staatskanzlei von Ministerpräsident Dietmar Woidke (SPD) wird nun offiziell ermittelt. Eine enge Mitarbeiterin soll eine Sachbearbeiterin auf den Kopf geschlagen haben. Der Vorfall ereignete sich laut bisherigen Erkenntnissen im Dienstgebäude der Staatskanzlei. Die betroffene Sachbearbeiterin erstattete Anzeige, woraufhin die Staatsanwaltschaft tätig wurde.

Die genauen Umstände der mutmaßlichen Körperverletzung sind noch unklar. Die Staatsanwaltschaft prüft nun die Vorwürfe und wird Zeugen vernehmen sowie mögliche Beweismittel sichern. Es handelt sich um ein laufendes Verfahren, weshalb weitere Details derzeit nicht veröffentlicht werden.

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Ministerpräsident Woidke äußerte sich bislang nicht zu den Ermittlungen. Die Staatskanzlei verwies auf Anfragen an die Justizbehörden. Der Fall wirft Fragen zum Arbeitsklima in der Staatskanzlei auf, doch offizielle Stellungnahmen stehen noch aus.

Die Ermittlungen wegen Körperverletzung im Amt sind besonders schwerwiegend, da sie den Missbrauch von Amtsbefugnissen betreffen. Sollte sich der Verdacht bestätigen, drohen der Mitarbeiterin disziplinarrechtliche Konsequenzen bis hin zur Entlassung. Die Staatsanwaltschaft betont jedoch die Unschuldsvermutung.

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