Der ehemalige Chief Digital Officer (CDO) des Berliner Senats, Matthias Hundt (CDU), steht im Zentrum eines neuen Skandals. Nach seiner Entlassung soll er sich geweigert haben, seinen Dienstwagen zurückzugeben. Wie der Tagesspiegel aus Senatskreisen erfuhr, mussten Mitarbeiter des Senats das Fahrzeug sowie dienstliche Papiere aus dem Ausland zurück nach Berlin holen.
Hintergrund der Affäre
Hundt war im vergangenen Jahr als CDO entlassen worden. Die genauen Gründe für seine Entlassung sind bislang nicht vollständig bekannt. Allerdings wurde nun bekannt, dass er offenbar den Dienstwagen, der ihm zustand, nicht freiwillig zurückgeben wollte. Der Senat sah sich gezwungen, aktiv zu werden und das Auto sowie wichtige Dokumente sicherzustellen.
Reaktion von Matthias Hundt
Hundt selbst weist die Vorwürfe zurück. In einer Stellungnahme ließ er über seinen Anwalt mitteilen, dass er den Dienstwagen ordnungsgemäß genutzt habe und keine Verweigerung der Rückgabe vorgelegen habe. Allerdings ließ er die zentrale Frage unbeantwortet, warum der Senat das Fahrzeug holen musste. Kritiker sehen darin ein weiteres Indiz für ein gestörtes Verhältnis zwischen Hundt und der Senatsverwaltung.
Konsequenzen und Ausblick
Der Vorfall wirft ein schlechtes Licht auf die Personalpolitik des Senats. Es ist nicht das erste Mal, dass es Unstimmigkeiten im Zusammenhang mit ehemaligen Spitzenbeamten gibt. Die Opposition fordert nun eine lückenlose Aufklärung. Der Senat selbst hat sich bislang zurückhaltend geäußert, betont aber, dass alle notwendigen Schritte eingeleitet wurden, um den Vorgang zu klären.
Es bleibt abzuwarten, ob weitere Details zu diesem Fall ans Licht kommen. Fest steht, dass der Umgang mit Dienstwagen und vertraulichen Unterlagen nach dem Ausscheiden aus dem Amt strengen Regeln folgt. Ein Verstoß könnte disziplinarische oder sogar rechtliche Konsequenzen haben.



