Ein brisanter Bericht des britischen Rechnungshofs bringt Prinz Andrew und damit auch König Charles erneut unter Druck. Der in Ungnade gefallene Royal lebte dank eines ungewöhnlichen 75-Jahres-Vertrags fast mietfrei in der Royal Lodge, kassierte zusätzlich Miete für drei Cottages und könnte nun beim Auszug nochmals bis zu 575.000 Euro bekommen.
Hintergrund des Deals
Der Vertrag, der vor Jahrzehnten abgeschlossen wurde, sicherte Prinz Andrew ein Wohnrecht auf dem Anwesen in Windsor zu. Die Bedingungen waren außergewöhnlich günstig: Während marktübliche Mieten für eine solche Residenz im sechsstelligen Bereich liegen, zahlte Andrew nur einen symbolischen Betrag. Zudem durfte er die drei Cottages auf dem Gelände vermieten und die Einnahmen behalten. Dies sorgte bereits in der Vergangenheit für Kritik, da die königliche Familie für ihre Finanzen Transparenz fordern muss.
Die Rolle von König Charles
Ein Palastmitarbeiter berichtet bei BILD von schlechter Stimmung bei den Royals. König Charles sei zwischen Loyalität zum Bruder und Verantwortung für die Finanzen zerrissen. Der Bericht des Rechnungshofs könnte nun dazu führen, dass Andrew gezwungen wird, die Royal Lodge zu räumen. Im Gegenzug winkt ihm eine Abfindung von bis zu 575.000 Euro – eine Summe, die viele als überzogen ansehen.
Reaktionen und Ausblick
Die britische Öffentlichkeit reagiert empört. Kritiker werfen dem Königshaus vor, mit Steuergeldern verschwenderisch umzugehen. Der Palast selbst schweigt zu den Details des Berichts. Es bleibt abzuwarten, ob König Charles durchgreift oder weiterhin Rücksicht auf seinen Bruder nimmt. Der Rechnungshof fordert jedenfalls eine vollständige Offenlegung aller Verträge und Zahlungen.



