Die neu gegründete Jugendorganisation der AfD in Nordrhein-Westfalen ist vom Verfassungsschutz des Landes als rechtsextremistischer Verdachtsfall eingestuft worden. Dies gab das Landesinnenministerium bekannt. Zuvor hatte der WDR über die Einstufung berichtet.
Die Einstufung bedeutet, dass der Verfassungsschutz hinreichende Anhaltspunkte für extremistische Bestrebungen innerhalb der Organisation sieht. Die Behörde kann nun nachrichtendienstliche Mittel einsetzen, um die Gruppe zu beobachten.
Die AfD-Jugend in NRW wurde erst vor wenigen Monaten gegründet und steht bereits im Fokus der Sicherheitsbehörden. Die Entscheidung des Verfassungsschutzes könnte politische Konsequenzen haben und die Diskussion über den Umgang mit der AfD und ihren Teilorganisationen neu entfachen.



