Peinlicher Rechtschreibfehler: CDU-Post mit „Schuhljahr“ sorgt für Spott
CDU blamiert sich mit „Schuhljahr“-Post

Potsdam – Ein peinlicher Rechtschreibfehler sorgt für Spott im Netz: Brandenburgs CDU-Fraktion wünschte zum Ferienstart auf Instagram gute Erholung „für das nächste Schuhljahr“. Das Wort „Schuljahr“ wurde fälschlich mit einem zusätzlichen „h“ geschrieben. Der Post blieb den ganzen Tag online, ehe er am nächsten Morgen gelöscht wurde. Der CDU-Bildungsminister Gordon Hoffmann (47) und Fraktionschef Steeven Bretz (50) schweigen auf Anfrage zu dem Vorfall.

Hintergrund: CDU verspricht Besserung bei Rechtschreibung

Die CDU hatte im März nach 30 Jahren SPD-Führung die Leitung des Brandenburger Bildungsministeriums übernommen. Hoffmann versprach mehr Lehrer und eine zusätzliche Wochenstunde Deutschunterricht, denn die Schüler des Bundeslandes liegen bei der Rechtschreibung auf den hinteren Plätzen. Umso brisanter ist der Fehler, der ausgerechnet dem eigenen Social-Media-Team unterlief.

Der Post zeigte ein fröhliches Badefoto mit der Aufschrift: „Endlich Sommerferien! Erholt euch gut für das nächste Schuhljahr!“ – mit einem überflüssigen „h“. Fraktionssprecher Philipp Sünboldt (36) erklärte auf BILD-Anfrage: „Unser Social-Media-Team hat die Kachel erstellt. Ich habe den Post am Montag freigegeben und ehrlicherweise nicht im Detail draufgeschaut. Der Fehler ist mir durchgerutscht.“ Der Post wurde am Donnerstagmorgen, dem ersten Ferientag, veröffentlicht.

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Fraktionschef verbreitete Fehler mit

Auch Fraktionschef Steeven Bretz teilte den fehlerhaften Post auf seinem Account. Sein Sprecher rechtfertigte: „Das haben Mitarbeiter auf seinem Account gemacht. Bretz selbst hat nicht darauf geschaut.“ Den ganzen Tag blieb der peinliche Post sichtbar, selbst um 22.50 Uhr war er noch online. Erst am Abend wurden die Verantwortlichen auf den Fehler hingewiesen, am nächsten Morgen war er gelöscht.

Die Reaktionen in den sozialen Medien ließen nicht lange auf sich warten. Spott und Häme über den Fauxpas waren groß. Sünboldt gelobte: „Wir werden künftig genau auf die Rechtschreibung achten.“ Ob der Vorfall personelle Konsequenzen hat, blieb zunächst offen. Der Bildungsminister und der Fraktionschef äußerten sich nicht zu den Vorgängen.

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