Der S-Bahnhof Eichborndamm in Berlin erhält nach jahrelanger Verzögerung endlich einen zweiten Zugang. Das Besondere: Der Eingang wird einen Knick aufweisen, wie der zuständige Architekt erläutert. „Der Knick ist notwendig, um den vorhandenen Platz optimal zu nutzen und die Barrierefreiheit zu gewährleisten“, erklärt er.
Hintergrund der Verzögerung
Ursprünglich sollte der zweite Eingang bereits 2023 fertiggestellt werden. Doch Planungsänderungen und unerwartete Bodenfunde führten zu Verzögerungen. „Wir mussten die Statik neu berechnen, weil wir auf alte Kellergewölbe gestoßen sind“, so ein Sprecher der Deutschen Bahn. Die Bauarbeiten begannen schließlich im Frühjahr 2025.
Details zum neuen Zugang
Der neue Eingang wird sich an der Nordseite des Bahnhofs befinden und einen direkten Zugang zur Eichborndammbrücke bieten. Er ist mit einem Aufzug ausgestattet und soll die Umsteigezeiten verkürzen. „Der Knick im Verlauf des Zugangs ist eine architektonische Besonderheit, die sich aus der Grundstücksgeometrie ergibt“, sagt der Architekt. Die Baukosten belaufen sich auf rund 1,5 Millionen Euro.
Reaktionen aus der Politik
Die Berliner Verkehrssenatorin begrüßte die Fertigstellung: „Der zweite Eingang ist ein wichtiger Schritt für die Nahverkehrsanbindung im Norden Berlins.“ Der zuständige Bezirksstadtrat ergänzt: „Die Anwohner haben lange darauf gewartet. Der Knick mag ungewöhnlich sein, aber er ist funktional.“



