Bürgerdialog in Petersroda: Bürgermeisterin Steffi Syska hört Sorgen zu Wildschweinen und Radwegen
In der diesjährigen Jubiläums-Hauptstadt Petersroda hat Bürgermeisterin Steffi Syska einen umfassenden Bürgerdialog gestartet. Die parteilose Verwaltungschefin von Sandersdorf-Brehna sucht dabei den direkten Austausch mit den Einwohnern, um herauszufinden, wo genau der Schuh drückt. Diese Woche führte sie ihre Gesprächsreihe speziell nach Petersroda, begleitet von den Ortschaftsräten Heiko Hoffmann und André Schimmel.
Konkrete Probleme im Fokus
Im Mittelpunkt des Dialogs stehen mehrere konkrete Anliegen der Petersrodaer Bevölkerung. Besonders akut ist die Wildschweinplage, die viele Einwohner erheblich belastet. Die Tiere verursachen nicht nur Schäden in Gärten und auf Feldern, sondern stellen auch eine potenzielle Gefahr im öffentlichen Raum dar. Ein weiterer wichtiger Punkt sind die fehlenden Radwege in der Gemeinde. Viele Bürger wünschen sich sichere Verbindungen für den Alltagsverkehr und die Freizeitgestaltung.
Fragezeichen um dauerhafte Festhütte
Ein zusätzliches Diskussionsthema ist die Zukunft einer dauerhaften Festhütte in Petersroda. Hier gibt es noch Unklarheiten und unterschiedliche Vorstellungen unter den Beteiligten. Die Bürgermeisterin betont, dass es oft die kleinen Dinge sind, die über die Lebensqualität entscheiden – oder ihr im Wege stehen. Ihr regelmäßiges Über-Land-Fahren dient genau diesem Zweck: Probleme dort zu identifizieren, wo sie entstehen.
Direkter Austausch als Erfolgsrezept
Steffi Syska setzt bewusst auf persönliche Gespräche vor Ort, anstatt sich nur auf Verwaltungswege zu verlassen. Diese direkte Kommunikation ermöglicht es, Anliegen schnell und unmittelbar aufzunehmen, erklärt sie. Die Ortschaftsräte unterstützen diesen Ansatz und sehen in dem Dialog eine Chance, die lokalen Bedürfnisse besser in die politische Arbeit einfließen zu lassen. Die Gespräche in Petersroda sind Teil einer kontinuierlichen Initiative, die in verschiedenen Gemeinden des Verwaltungsgebiets stattfindet.



