Demokratiearbeit in Bitterfeld-Wolfen vor dem Aus: Jugendclub 83 zieht sich zurück
Demokratiearbeit in Bitterfeld-Wolfen vor dem Aus

Demokratiearbeit in Bitterfeld-Wolfen steht vor schweren Zeiten

In Bitterfeld-Wolfen droht das Bundesprogramm „Demokratie leben!“ zu scheitern, nachdem der Stadtrat die personellen Ressourcen deutlich gekürzt hat. Der langjährige Trägerverein Jugendclub 83 hat daraufhin angekündigt, sich von seinen Aufgaben zurückzuziehen. Diese Entwicklung stellt die Fortführung der Demokratiearbeit in der Stadt ernsthaft in Frage.

Stadtrat reduziert Personal für Demokratieprogramm

Der Stadtrat von Bitterfeld-Wolfen hat beschlossen, dem Programm „Demokratie leben!“ erheblich weniger Personal zuzuweisen. Diese Entscheidung hat unmittelbare Konsequenzen für die Umsetzung des Bundesprogramms, das seit Oktober 2016 durch den Verein Jugendclub 83 betreut wurde. Ohne ausreichende personelle Unterstützung kann die externe Fach- und Koordinierungsstelle nicht weitergeführt werden.

Jugendclub 83 zieht sich zurück

Als Reaktion auf die Personalreduzierung hat der Verein Jugendclub 83 seinen Rückzug von den Aufgaben im Rahmen des Programms „Demokratie leben!“ erklärt. Der Verein war seit Jahren ein zentraler Akteur in der Demokratiearbeit der Stadt und trug maßgeblich zur Koordination und Fachberatung bei. Sein Rückzug hinterlässt eine Lücke, die dringend geschlossen werden muss.

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Suche nach neuem Träger wird dringend

Die Stadtverwaltung von Bitterfeld-Wolfen steht nun unter erheblichem Druck, möglichst schnell einen neuen Träger für die externe Fach- und Koordinierungsstelle zu finden. Laut den Richtlinien des mit Bundesmitteln finanzierten Programms ist eine solche Stelle zwingend erforderlich. Gelingt es nicht, einen geeigneten Nachfolger zu identifizieren, droht das Programm in Bitterfeld-Wolfen komplett einzustellen.

Auswirkungen auf die lokale Demokratiearbeit

Die aktuelle Situation hat weitreichende Folgen für die Demokratiearbeit in Bitterfeld-Wolfen:

  • Die Kontinuität der Demokratieförderung ist gefährdet.
  • Bestehende Projekte und Initiativen könnten ins Stocken geraten.
  • Die Zusammenarbeit mit lokalen Akteuren und Bürgern wird erschwert.
  • Die langfristige Stärkung demokratischer Werte in der Gemeinde steht auf dem Spiel.

Die Stadtverwaltung muss nun rasch handeln, um eine Lösung zu finden und die Demokratiearbeit in Bitterfeld-Wolfen zu sichern. Die kommenden Wochen werden entscheidend sein, ob das Programm „Demokratie leben!“ in der Region eine Zukunft hat oder nicht.

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