Ein 38-jähriger Mann hat seine Ex-Freundin stundenlang in einer Bar in Weil am Rhein gefangen gehalten und misshandelt. Die Frau erlitt mehrere Brüche im Gesicht und an den Rippen. Rund eine Woche nach der Tat veröffentlichte die Staatsanwaltschaft Freiburg Details zu dem Fall.
Tatablauf und Flucht
Die Tat ereignete sich am 26. Juli in der Kleinstadt an der Grenze zur Schweiz und zu Frankreich. Der Mann nahm seine Ex-Freundin als Geisel und versuchte, Informationen zu erpressen. Nach der Geiselnahme flüchtete er. Drei Tage später, am 29. Juli, schlug das Spezialeinsatzkommando (SEK) zu.
Gefahrenprognose und SEK-Einsatz
Vor der Festnahme erstellten die Behörden eine Gefahrenprognose, um Risiken für die Polizei zu minimieren. Die Entscheidung fiel auf ein SEK, wie die Staatsanwaltschaft Freiburg mitteilte. Details zum Einsatz wurden nicht bekannt gegeben. Für die Bevölkerung habe keine Gefahr bestanden. Die Einsatzkräfte wurden teilweise per Hubschrauber eingeflogen, der auf einem örtlichen Fußballplatz landete.
Ermittlungen und Hintergründe
Nach der Festnahme hielten sich Polizei und Staatsanwaltschaft zunächst bedeckt, um die laufenden Ermittlungen nicht zu gefährden. Jetzt lieferten die Ermittler erste Informationen. Zur Nationalität des Festgenommenen äußerte sich die Polizei nicht. Weil am Rhein hat rund 32.000 Einwohner und liegt im Landkreis Lörrach.



