Alba Berlin zieht souverän ins Pokalfinale ein
Alba Berlin hat beim Top Four um den Pokal der Basketball-Bundesliga das Finale erreicht. Der Rekordpokalsieger gewann am Abend in München sein Halbfinale gegen die EWE Baskets Oldenburg mit einem deutlichen 98:78 (46:38). Damit darf Trainer Pedro Calles weiter vom ersten Pokalsieg nach 2022 träumen.
Deutsche Nationalspieler als entscheidende Faktoren
Beste Werfer der Berliner waren die deutschen Nationalspieler Malte Delow mit 21 und Norris Agbakoko mit 16 Punkten. Trotz der Verletzten Martin Hermannsson und Bennet Hundt fand Alba schnell in die Partie, auch dank der Rückkehr von Point Guard Jack Kayil.
Die Berliner brauchten zwar etwas Anlaufzeit – die ersten Punkte fielen erst nach über zwei Minuten – aber dann kam Alba besser ins Tempospiel und übernahm nach gut fünf Minuten erstmalig die Führung (12:11).
Dominante zweite Hälfte sichert den Finaleinzug
Alba ließ in der zweiten Hälfte nichts anbrennen. Die Berliner ließen den Ball gut laufen, störten Oldenburg schon früh im Aufbau und sammelten wichtige Rebounds. Schon Ende des ersten Viertels wurde die Führung zweistellig (26:15).
Zwar verlor der Rekordpokalsieger Mitte des zweiten Abschnitts kurzzeitig seinen Rhythmus, doch Alba antwortete noch vor der Pause und setzte sich im dritten Viertel wieder auf 18 Punkte ab (59:41). Selbst als im letzten Viertel Alba über vier Minuten keinen Punkt erzielte, konnte Oldenburg diese Schwächephase nicht ausnutzen.
Finalgegner am Sonntag sind die Bamberg Baskets (16.30 Uhr/Dyn, BR), die zuvor überraschend gegen Gastgeber FC Bayern München gewonnen hatten.



