Alba Berlin verliert Pokalfinale nach dramatischem Krimi gegen Bamberg Baskets
Alba Berlin verliert Pokalfinale gegen Bamberg nach Krimi

Alba Berlin verpasst zwölften Pokalsieg nach dramatischem Finale gegen Bamberg

Alba Berlin hat den zwölften Pokalsieg seiner Vereinsgeschichte knapp verpasst. Die Berliner verloren am Sonntag das Finale im Top Four der Basketball-Bundesliga gegen die Bamberg Baskets mit 72:74. Dabei hatte der Rekordpokalsieger fast die gesamte Partie geführt und musste die Entscheidung erst in den letzten Sekunden aus der Hand geben.

Berliner starten stark und übernehmen früh die Führung

Beim Hauptstadt-Club kehrte mit Bennet Hundt ein weiterer Point Guard in den Kader zurück. Die Berliner erwischten einen ausgezeichneten Start und übernahmen sofort die Führung. Sie agierten äußerst konzentriert und konnten zunächst Bambergs gefürchtete Dreier-Schützen effektiv kontrollieren. Gleichzeitig kamen sie selbst immer wieder zu erfolgreichen Abschlüssen, nicht zuletzt dank klarer Vorteile beim Rebounding.

Zu Beginn des zweiten Viertels war der Berliner Vorsprung bereits auf neun Punkte angewachsen. Doch anschließend bekam Alba zunehmend Probleme. Die Mannschaft ließ nun selbst zu viele Chancen liegen und vergab offene Würfe. Bamberg verteidigte deutlich intensiver, während die Berliner im Angriff nicht mehr so konsequent zu Werke gingen. So schmolz der Vorsprung bis zur Halbzeit auf nur noch einen Punkt zusammen.

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Katastrophaler Start ins letzte Viertel kostet den Sieg

Bis zum Ende des dritten Viertels blieb Alba Berlin jedoch weiter in Führung. Am Ende dieses Abschnitts betrug der Vorsprung sogar wieder acht Punkte. Doch dann starteten die Berliner mit einem katastrophalen 2:14-Lauf ins letzte Viertel und gaben die Führung aus der Hand. Nun entwickelte sich ein echter Krimi bis zur letzten Sekunde.

Bis 91 Sekunden vor Spielende führte Alba noch mit 72:70. Doch sieben Sekunden vor dem Abpfiff drehten die Bamberg Baskets die Partie erneut. Jack Kayil vergab dann den letzten Berliner Wurf, der noch den Ausgleich hätte bringen können. Beste Berliner Schützen in München waren Malte Delow mit 17 Punkten und Justin Bean mit elf Punkten.

Für Alba Berlin bedeutet diese Niederlage eine herbe Enttäuschung. Der Club hatte sich den zwölften Pokalsieg fest vorgenommen und über weite Strecken des Spiels auch verdient gemacht. Doch im entscheidenden Moment fehlte die nötige Konsequenz, um den verdienten Erfolg über die Zeit zu bringen.

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