Wechselt Darwin Nunez in die USA?
Der uruguayische Stürmer Darwin Nunez steht offenbar vor einem Wechsel in die Major League Soccer (MLS). Wie der US-amerikanische Sportjournalist „The Athletic“ berichtet, zeigt vor allem der Klub Atlanta United großes Interesse an dem 27-jährigen Angreifer. Erste Gespräche zwischen den Parteien sollen bereits laufen, befinden sich jedoch noch in einem frühen Stadium.
Keine Rolle mehr bei Al-Hilal
Seit der Verpflichtung des französischen Superstars Karim Benzema im Sommer 2025 spielt Nunez bei Al-Hilal in Saudi-Arabien keine Rolle mehr. Der Uruguayer wurde im Kader nicht mehr berücksichtigt. Hinzu kommt, dass Nunez aufgrund der strengen Ausländerregelung in der Saudi Pro League seit Februar 2026 über keine Spielberechtigung mehr verfügt. Laut „The Athletic“ ist der Angreifer daher dringend auf der Suche nach einem neuen Verein, um wieder regelmäßig Spielpraxis zu sammeln.
Atlanta United als Favorit
Atlanta United gilt als heißester Kandidat auf eine Verpflichtung. Der MLS-Klub sucht nach einem torgefährlichen Stürmer, um die Offensive zu verstärken. Nunez, der in der Vergangenheit beim FC Liverpool und Benfica Lissabon überzeugte, könnte diese Lücke füllen. Die Gespräche sind jedoch noch nicht abgeschlossen, und es bleibt abzuwarten, ob sich die Parteien auf einen Transfer einigen können.
Hintergrund: Nunez' Karriere
Darwin Nunez wechselte im Sommer 2024 für eine Ablösesumme von rund 80 Millionen Euro von Benfica Lissabon zu Al-Hilal. Zuvor spielte er drei Jahre für den FC Liverpool, wo er in 120 Pflichtspielen 45 Tore erzielte. In Saudi-Arabien konnte er jedoch nicht an diese Leistungen anknüpfen. Nach der Ankunft von Benzema war er nur noch Ersatz und wurde schließlich gar nicht mehr eingesetzt.
Ausblick
Sollte der Transfer zustande kommen, wäre Nunez einer der prominentesten Spieler in der MLS. Atlanta United könnte mit ihm einen echten Publikumsmagneten gewinnen. Die kommenden Wochen werden zeigen, ob die Verhandlungen erfolgreich abgeschlossen werden können. Nunez selbst soll laut „The Athletic“ einem Wechsel in die USA positiv gegenüberstehen.



