Wer mit dem Smartphone unter Wasser fotografieren oder filmen möchte, ohne eine teure Actioncam zu kaufen, greift oft zu einer wasserdichten Handyhülle. Der ntv Produkt-Check hat fünf beliebte Modelle für Pool, See oder Meer getestet. Alle getesteten Hüllen tragen die Schutzklasse IPX8, die für längeres Untertauchen geeignet ist. Die einfachen Kunststofftaschen werden über eine Verschlussleiste abgedichtet.
Testsieger: YOSH wasserdichte Handyhülle
Die YOSH-Hülle überzeugt durch gute Verarbeitung, zuverlässige Dichtigkeit und einfache Bedienung. Nach 20-maligem Öffnen und Schließen und anschließendem Wassertest blieb das Taschentuch im Inneren komplett trocken. Die breiten seitlichen Schieber lassen sich mit trockenen und nassen Händen leicht greifen. Die Videoqualität ist klar und farbsatt. Preis: rund 17 Euro für zwei Stück. Kompatibel bis iPhone 17 Pro Max.
Preis-Leistungs-Sieger: Rynapac wasserdichte Handyhülle
Die Rynapac-Hülle ist vergleichsweise günstig (ca. 11 Euro für zwei Stück) und bleibt im Zugtest stabil. Im Wasserbad und im Flusstest blieb das Taschentuch trocken. Die Bedienung liegt im Mittelfeld – die seitlichen Bügel sind schmaler als bei YOSH, funktionieren aber zuverlässig. Kompatibel bis iPhone 16 Pro Max.
Lamicall wasserdichte Handyhülle
Die Lamicall-Hülle (ca. 15 Euro) schützt zuverlässig und wirkt sauber verarbeitet. Allerdings ist der Platz knapp: Ein iPhone 16 Pro mit Schutzhülle passt nur mit Mühe hinein, obwohl die Hülle bis iPhone 17 Pro Max ausgelegt ist. Der Verschluss funktioniert ordentlich, ist aber weniger komfortabel als bei YOSH.
JOTO wasserdichte Handyhülle
Die JOTO-Hülle (ca. 13 Euro) hält Wasser zuverlässig ab, enttäuscht aber bei der Stabilität. Im Zugtest löst sich die Folie schon bei geringer Kraft aus dem Verschlusssystem. Die schmalen Bügel sind weniger angenehm zu greifen. Kompatibel bis iPhone 16.
Spigen wasserdichte Handyhülle
Die Spigen-Hülle (ca. 17,50 Euro) ist dicht und solide verarbeitet, hat aber den unpraktischsten Verschluss im Test. Es fehlen seitliche Griffe; das Kunststoffteil muss mit dem Fingernagel zurückgeschoben werden. Die nach außen klappenden Ösen erschweren die Bedienung, besonders mit nassen Händen. Kompatibel bis iPhone 16 Pro Max.
Tieftauchtauglichkeit
Alle getesteten Modelle sind laut Hersteller für Wassertiefen von 25 bis 30 Metern ausgelegt. Im Alltag eignen sie sich jedoch vor allem für Schwimmen, Schnorcheln oder Stand-up-Paddling. Für regelmäßiges Tauchen in größeren Tiefen empfiehlt sich ein starres Tauchgehäuse mit Frontscheibe.
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