Am Dienstag ist die russische Raumkapsel Sojus MS-29 planmäßig an der Internationalen Raumstation ISS angedockt. Der Start erfolgte vom Kosmodrom Baikonur in Kasachstan, wie die Raumfahrtbehörden Roskosmos und NASA mitteilten. Die Kapsel erreichte die ISS nach einer präzisen Flugbahn und dockte ohne Komplikationen an das russische Modul an.
Erfolgreicher Start und Andockmanöver
Die Sojus MS-29 startete pünktlich um 23:30 Uhr (Ortszeit) und absolvierte einen zweistündigen Flug zur ISS. Die NASA bestätigte, dass alle Systeme einwandfrei funktionierten. An Bord befinden sich drei Raumfahrer – ein russischer Kosmonaut und zwei NASA-Astronauten – die für einen sechsmonatigen Aufenthalt auf der Station vorgesehen sind.
Bedeutung für die internationale Zusammenarbeit
Dieser erfolgreiche Andockvorgang unterstreicht die anhaltende Kooperation zwischen den USA und Russland im Weltraum, trotz geopolitischer Spannungen auf der Erde. Die ISS bleibt ein Symbol gemeinsamer wissenschaftlicher Arbeit. Die Crew wird Experimente in den Bereichen Biologie, Physik und Materialwissenschaften durchführen.
Laut Roskosmos handelte es sich um die 75. Mission einer Sojus-Kapsel zur ISS seit 2000. Die Punktlandung im All zeigt die hohe Zuverlässigkeit der russischen Technologie.



