Im Oktober 2021 verkündeten Cristiano Ronaldo (41) und Georgina Rodriguez (32) auf Instagram voller Vorfreude: „Wir sind begeistert, mitteilen zu können, dass wir Zwillinge erwarten. Unsere Herzen sind voller Liebe – wir können es kaum erwarten, Euch kennenzulernen.“ Das dazugehörige Foto zeigte die beiden mit zwei Ultraschallbildern in den Händen. Nur wenige Monate später verwandelte sich das Glück in tiefe Trauer: Am 18. April 2022 kam Tochter Bella Esmeralda gesund zur Welt, doch ihr Zwillingsbruder Angel überlebte die Geburt nicht.
Seitdem begleitet das Paar ein Schicksal, das Georgina in der Netflix-Serie „I am Georgina“ offen schildert. Die 32-Jährige beschreibt den Moment der Totgeburt als einen Schock, der sie bis heute nicht loslässt: „Der lang erwartete Moment ist da, und dein Herz hört auf zu schlagen. Du fragst dich, wie du weitermachen kannst. Ich war nicht darauf vorbereitet, dass mir das passieren würde.“
Die schwere Aufgabe: Die Kinder über den Verlust informieren
Besonders schwer fiel es Georgina, die Nachricht den älteren Kindern zu überbringen – Cristiano Jr., die Zwillinge Eva und Mateo sowie Alana Martina. Im Gespräch mit der Netflix-Kamera erinnert sie sich: „Ich hatte noch immer einen Babybauch. Ich sagte ihnen zuerst, Angel würde noch etwas warten.“ Erst später habe sie gemeinsam mit Ronaldo den Kindern erklärt, dass ihr Bruder im Himmel ist.
Zu Hause war bereits alles für die Zwillinge vorbereitet. Das Kinderbett von Angel musste Georginas Schwester Ivana wegräumen, weil die Mutter dieser Aufgabe nicht gewachsen war. „Ich werde nie wieder die gleiche Person sein. Jedes Mal, wenn ich Bella ansehe, frage ich mich, ob Angel auch so sein würde. Irgendwie habe ich es wohl noch nicht akzeptieren können“, gesteht Georgina in ihrer Doku-Serie.
Ronaldo: „Der schlimmste Moment, den ich in meinem Leben erlebt habe“
Auch Cristiano Ronaldo sprach offen über den Verlust. In der TV-Show „Piers Morgan Uncensored“ nannte er die Totgeburt „wahrscheinlich den schlimmsten Moment, den ich in meinem Leben erlebt habe, seit mein Vater gestorben ist“. Der Fußballstar betonte zudem: „Wenn man ein Kind hat, erwartet man, dass alles normal ist, und wenn man ein Problem hat, ist es schwer. Ich und Gio hatten schwierige Momente. Es war sehr, sehr schwierig zu verstehen, was in dieser Zeit in meinem Leben vor sich ging.“ Gleichzeitig lobte er seine Verlobte für ihre Stärke: „Gott sendet einem immer die richtigen Menschen. Er hat mich dazu gebracht, weiterzumachen.“ Georgina wiederum zeigt sich dankbar: „Cristiano ist immer gut zu mir, er ist die Liebe meines Lebens.“
Die 32-Jährige trägt ihre Trauer auch auf der Haut: Ein Tattoo auf ihrem Unterarm zeigt einen Engel mit einem Mond – eine Hommage an den verstorbenen Sohn. Bei der Met Gala 2026 in New York sorgte sie zudem mit einem Rosenkranz aus Weißgold, Diamanten und Perlen für Aufsehen. Darauf sind die Namen der ganzen Familie eingraviert: Cristiano Jr., Eva, Mateo, Alana Martina, Bella Esmeralda – und auch „Angel“ ist verewigt.
Hochzeit in Funchal: Angel bleibt Teil der Familie
Am kommenden Wochenende wollen Ronaldo und Georgina auf der Insel Madeira heiraten. Die Hochzeit in Funchal findet nur wenige Jahre nach dem schweren Schicksalsschlag statt. Der Name „Angel“ auf dem Rosenkranz zeigt, dass der verlorene Sohn weiterhin zur Familie gehört. Das Paar hat insgesamt fünf Kinder, doch eins davon wird bei der Feier nur im Herzen dabei sein.
Die Nachricht von der bevorstehenden Hochzeit hatte für viele Fans eine besondere Bedeutung: Nach dem Drama um die Zwillinge sehen sie in der Eheschließung einen weiteren Schritt der gemeinsamen Verarbeitung. Ob Georgina bei der Zeremonie den Rosenkranz tragen wird, ließ sie bislang offen – die Erinnerung an Angel bleibt jedoch immer präsent.



