Ukrainische Leihmutter spricht exklusiv in BILD über ihre Tränen bei Übergabe
Ukrainische Leihmutter spricht in BILD über ihre Tränen

Eine ukrainische Leihmutter hat in einem exklusiven Interview mit BILD über ihre emotionalen Erfahrungen gesprochen. „Als sie das Kind abholten, weinte ich“, sagte die Frau, die bereits drei Kinder für andere Paare auf die Welt gebracht hat. Das Thema Leihmutterschaft ist in Deutschland verboten und bleibt hoch umstritten, insbesondere nach der jüngsten Debatte um den ehemaligen Gesundheitsminister Jens Spahn.

Drei Kinder für fremde Paare ausgetragen

Die Leihmutter, die anonym bleiben möchte, erklärte, dass sie jedes Mal eine starke Bindung zu den Babys aufgebaut habe. „Es ist schwer, das Kind nach der Geburt wegzugeben, aber ich weiß, dass ich den Eltern das größte Geschenk mache“, sagte sie. Sie habe sich bewusst für die Leihmutterschaft entschieden, um kinderlosen Paaren zu helfen. In der Ukraine ist Leihmutterschaft legal und ein wachsender Wirtschaftszweig. Nach offiziellen Angaben werden dort jährlich mehrere hundert Leihmutterschaftsverträge abgeschlossen.

Debatte um Jens Spahn entfacht neue Diskussion

Die Diskussion über Leihmutterschaft wurde in Deutschland durch Äußerungen von Jens Spahn neu entfacht. Der CDU-Politiker hatte sich für eine begrenzte Legalisierung ausgesprochen, was auf breite Kritik stieß. Gegner argumentieren, dass Leihmutterschaft die Gefahr der Ausbeutung von Frauen birgt. Befürworter hingegen sehen darin eine Möglichkeit für ungewollt kinderlose Paare, ihren Kinderwunsch zu erfüllen. Die ukrainische Leihmutter betonte, dass sie aus freien Stücken handle und finanziell gut entlohnt werde. „Ich mache das nicht aus Not, sondern aus Überzeugung“, sagte sie.

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BILD-Interview zeigt emotionale Momente

In dem Videointerview, das BILD veröffentlichte, sind die Tränen der Leihmutter deutlich zu sehen. Sie beschrieb den Moment der Übergabe als „gleichzeitig schmerzhaft und beglückend“. Die leiblichen Eltern hätten ihr nach der Geburt gedankt und den Kontakt gehalten. „Ich bekomme regelmäßig Fotos von den Kindern. Das gibt mir ein gutes Gefühl“, so die Frau. Das Interview hat in den sozialen Medien eine kontroverse Debatte ausgelöst. Während viele Nutzer Verständnis für die Leihmutter zeigten, verurteilten andere die Praxis als „Babyhandel“.

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