Seit dem Frühjahr hat es in weiten Teilen Europas kaum geregnet. Der Boden ist ausgetrocknet und wie gebacken. Nun wüten verheerende Waldbrände in Frankreich und Spanien. In Italien gibt es Berichte über eine barbarische Methode der Brandstiftung.
Frankreich: „Notstand mit nationaler Tragweite“
In Frankreich kämpfen Feuerwehrleute seit Tagen gegen mehrere Großbrände. Besonders betroffen ist die Region um Bordeaux. Dort vernichteten die Flammen bereits Tausende Hektar Wald. Die Regierung spricht von einem „Notstand mit nationaler Tragweite“. Mehrere Tausend Menschen wurden evakuiert. Die Löscharbeiten werden durch starke Winde erschwert.
Spanien: Hitzewelle und Dürre
Auch Spanien leidet unter einer extremen Hitzewelle. In der Region Extremadura breitete sich ein Feuer rasend schnell aus. Die Behörden riefen die höchste Alarmstufe aus. Die Trockenheit begünstigt die Ausbreitung der Flammen. Landwirte fürchten um ihre Ernten.
Italien: Brandstiftung im Verdacht
In Italien ermittelt die Polizei wegen Brandstiftung. In mehreren Regionen wurden Feuer gelegt. Die Täter nutzen eine barbarische Methode: Sie zünden Reifen an und rollen sie in Wälder. Die Behörden haben eine Sonderkommission eingesetzt. Die Regierung ruft die Bevölkerung zur Wachsamkeit auf.
Klimawandel als Brandbeschleuniger
Experten sehen eine Verbindung zum Klimawandel. Die Hitzewellen werden häufiger und intensiver. Die Trockenheit nimmt zu. Wälder werden anfälliger für Brände. Die Länder Europas müssen sich besser vorbereiten, warnen Forscher. Die Feuerwehr fordert mehr Löschflugzeuge und bessere Ausrüstung.
Auswirkungen auf die Bevölkerung
Die Brände gefährden Menschen und Tiere. In Frankreich wurden mehrere Feuerwehrleute verletzt. Die Luftqualität ist stark beeinträchtigt. In Spanien mussten Dörfer evakuiert werden. Die Menschen suchen Schutz in Notunterkünften. Die Regierungen versprechen Hilfe und Entschädigungen.



