Hisbollah lehnt Waffenruhe ab: Iran-Krieg eskaliert weiter
Hisbollah lehnt Waffenruhe ab: Iran-Krieg eskaliert

Hisbollah-Chef lehnt Waffenruhe und Verhandlungen mit Israel ab

Der Chef der libanesischen Hisbollah-Miliz, Naim Kassem, hat die von den USA vermittelten Verhandlungen mit Israel als „schamlos“ bezeichnet und eine Waffenruhe abgelehnt. Die Ankündigung Washingtons sei ein „Fahrplan zur Vernichtung eines Teils des libanesischen Volkes“, sagte Kassem. Für die Miliz seien eine vollständige Waffenruhe und der Abzug Israels aus dem Süden des Libanon entscheidend. Solange Israel im Land bleibe, werde der Widerstand fortgesetzt. Zudem warnte Kassem, dass der Norden Israels nicht sicher sei, solange libanesische Dörfer bombardiert und Menschen getötet würden. Eine Verknüpfung der Präsenz der Hisbollah mit einer Waffenruhe oder einem israelischen Abzug lehnte er ab.

UN-Soldat stirbt bei Mörserangriff im Libanon

Ein Soldat der UN-Friedensmission Unifil ist bei einem Mörserangriff im Südlibanon ums Leben gekommen. Der Soldat erlag in den frühen Morgenstunden seinen Verletzungen, nachdem er zunächst in ein Krankenhaus in Beirut geflogen worden war. Israel warf der Hisbollah-Miliz vor, für den Angriff verantwortlich zu sein. Der Angriff ereignete sich am späten Mittwochabend in der Nähe des Ortes Mardsch Ujun. Zwei weitere Blauhelme wurden verletzt. Unifil leitete eine Untersuchung zur Klärung des genauen Hergangs ein. In einer Stellungnahme der israelischen Armee hieß es, Hisbollah-Mitglieder hätten die Mörsergranaten abgefeuert, die den Unifil-Posten getroffen hätten. Die Angaben ließen sich zunächst nicht unabhängig prüfen.

Waffenruhe zwischen Libanon und Israel soll innerhalb von 24 Stunden beginnen

Eine von den USA vermittelte Waffenruhe zwischen dem Libanon und Israel kann nach den Worten des libanesischen Präsidenten Joseph Aoun innerhalb von 24 Stunden in Kraft treten. Voraussetzung sei, dass alle Parteien dem zugestimmt haben. Aoun bezog sich damit offenbar auf die Hisbollah-Miliz, die sich bislang nicht zu der in Washington angekündigten Feuerpause geäußert hatte. Die Hisbollah lehnt direkte Gespräche ab und feuert weiterhin auf israelische Truppen im Libanon. Auch Israel setzt seine Angriffe fort.

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Israel setzt Bodeneinsatz im Südlibanon fort

Israel setzt seinen Bodeneinsatz im Südlibanon vorerst fort. Vertriebene Libanesen können noch nicht in ihre Häuser zurückkehren, teilte Verteidigungsminister Israel Katz mit. Die Truppen würden in der sogenannten Sicherheitszone bleiben, um die terroristische Infrastruktur abzubauen. Israel behalte sich zudem das von den USA unterstützte Recht vor, als Reaktion auf Angriffe auch Ziele in Beirut anzugreifen. Erst am Vortag hatten sich Israel und der Libanon auf eine Waffenruhe geeinigt, die an ein Ende der Angriffe durch die Hisbollah-Miliz geknüpft ist.

Trotz neuer Ankündigung: Libanon meldet neue israelische Angriffe

Trotz eines neuen Anlaufs, die bisher kaum wirksame Waffenruhe umzusetzen, kommt es im Libanon weiter zu israelischen Angriffen. Die staatliche Nachrichtenagentur NNA berichtete von mindestens zwei Drohnenangriffen auf verschiedene Fahrzeuge im Süden des Landes. Das israelische Militär äußerte sich zunächst nicht. Israel und der Libanon hatten sich in der Nacht erneut auf einen Weg zur Umsetzung der Waffenruhe geeinigt, abhängig von einer kompletten Einstellung der Angriffe der Hisbollah. Wegen des seit Anfang März andauernden Kriegs wurden im Libanon Hunderttausende Menschen vertrieben. Der libanesische Zivilschutz rief zur Geduld auf und warnte vor Kriegsrückständen und nicht explodierter Munition.

Trump stellt rasche Einigung mit dem Iran in Aussicht

US-Präsident Donald Trump stellt eine baldige Einigung in den Verhandlungen mit dem Iran in Aussicht. Die Gespräche liefen gut und die Unterzeichnung von Dokumenten stehe kurz bevor, sagte Trump vor Journalisten im Weißen Haus. Ein Abschluss könne bereits am Wochenende erfolgen, auch wenn dies noch nicht sicher sei.

Trump: USA sollen hochangereichertes Uran aus dem Iran übernehmen

Die USA werden nach den Worten von US-Präsident Donald Trump im Rahmen eines derzeit diskutierten Abkommens die iranischen Bestände an hochangereichertem Uran übernehmen. „Wir werden es uns in nicht allzu ferner Zukunft holen“, sagte Trump. Die Uran-Vorräte Teherans sind ein Hauptstreitpunkt in den Verhandlungen.

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USA: Israel und Libanon einigen sich auf Waffenruhe

Israel und der Libanon haben sich nach US-Angaben auf eine Waffenruhe geeinigt. Voraussetzung dafür sei, dass die Hisbollah-Miliz das Feuer vollständig einstelle und sich aus dem Gebiet südlich des Litani-Flusses zurückziehe, teilte das US-Außenministerium mit. Zudem sollen Testgebiete eingerichtet werden, in denen ausschließlich die libanesische Armee die Kontrolle übernimmt. In der Woche vom 22. Juni wollen beide Seiten die direkten Gespräche fortsetzen, um ein umfassendes Abkommen zu erzielen. Alle beteiligten Parteien verurteilen zudem die iranischen Angriffe in der Region.

Iran: Kontakte zu USA nicht abgerissen – aber keine Fortschritte

Der iranische Außenminister Abbas Aragtschi sagte in einem Interview, dass die Kontakte zwischen Teheran und Washington zwar nicht abgerissen seien, es jedoch keine Fortschritte bei den Verhandlungen gebe. Beide Seiten prüften derzeit ausgetauschte Entwürfe. Zudem warnte der Minister: Sollte Israel die libanesische Hauptstadt Beirut angreifen, werde der Iran entschlossen reagieren.

Rubio hofft auf Friedenserklärung von Israel und Libanon

US-Außenminister Marco Rubio hofft nach einer neuen Runde politischer Gespräche zwischen Israel und dem Libanon auf eine gemeinsame Erklärung über ein Ende der Kämpfe. Ziel der Verhandlungen sei zudem ein Aktionsplan für Sicherheit im Libanon, der unabhängig von der Hisbollah-Miliz sein solle, sagte Rubio. Der Konflikt zwischen Israel und der Hisbollah gilt als eines der größten Hindernisse für ein Ende des Krieges mit dem Iran.

Netanjahu: Friedensrat entscheidet über Vorgehen gegen Hamas, Trump über Iran

Entscheidungen über das Vorgehen gegen die Hamas im Gazastreifen werden dem israelischen Ministerpräsidenten Benjamin Netanjahu zufolge gemeinsam mit dem Friedensrat getroffen. Die Entscheidung über eine vollständige Rückkehr zu Militäraktionen gegen den Iran liegt nach seinen Worten bei US-Präsident Donald Trump. Die US- und israelischen Streitkräfte seien jedoch bereit, sagte Netanjahu.

Netanjahu: Konflikt mit Iran nicht vorbei – Land aber geschwächt

Der Konflikt mit dem Iran ist nach Einschätzung von Benjamin Netanjahu noch nicht ausgestanden. „Es ist im Iran noch nicht vorbei, sie sind jedoch geschwächt“, sagte Netanjahu in einem Interview. Mit US-Präsident Donald Trump stimme er in den wesentlichen Punkten überein. Gelegentliche taktische Meinungsverschiedenheiten würden ausgeräumt. Mit Blick auf die Hisbollah erklärte Netanjahu, viele derjenigen, die Israel angriffen, hielten sich in Beirut auf.

Trump: Könnte mir Treffen mit Chamenei vorstellen

US-Präsident Donald Trump hat sich zu einem Treffen mit dem iranischen Staatsoberhaupt Modschtaba Chamenei bereiterklärt. „Ja, ich würde ihn gerne treffen – ich würde jeden treffen“, sagte Trump in einem Interview. Trump sagte, wahrscheinlich werde es irgendwann zu einem Aufeinandertreffen kommen. Chamenei nehme in der iranischen Führung eine entscheidende Rolle ein. Allerdings nährte Trump Spekulationen, Chamenei sei im Krieg schwer verwundet worden.

Kuwait weist iranische Diplomaten nach jüngsten Angriffen aus

Kuwait hat als Reaktion auf die jüngsten iranischen Angriffe auf sein Staatsgebiet zwei iranische Diplomaten zu unerwünschten Personen erklärt und deren Ausreise binnen 24 Stunden angeordnet. Zudem werde die Zahl der Mitarbeiter der iranischen Botschaft im Emirat reduziert, teilte das kuwaitische Außenministerium mit. Der kommissarische Geschäftsträger wurde einbestellt und erhielt eine formelle Protestnote.

Bau von mehr als 2000 neuen Wohnungen im Westjordanland genehmigt

Israel hat den Bau von 2162 neuen Wohnungen in drei jüdischen Siedlungen im besetzten Westjordanland genehmigt, wie Finanzminister Bezalel Smotrich mitteilte. Die Pläne umfassen 1006 Wohnungen in einer neuen Siedlung bei Jerusalem, 922 in der Nähe von Nablus und 234 nahe Hebron. Die meisten Staaten betrachten die israelischen Siedlungen als völkerrechtswidrig. Das Büro von Palästinenserpräsident Mahmud Abbas verurteilte die Ankündigung scharf.

Bundesregierung verurteilt iranischen Angriff auf Kuwaits Flughafen

Die Bundesregierung hat den iranischen Raketenangriff auf den internationalen Flughafen von Kuwait und Bahrain „aufs Schärfste“ verurteilt. „Angriffe auf Unbeteiligte und insbesondere auf zivile Infrastruktur sind in keiner Weise hinnehmbar“, sagte ein Sprecher des Auswärtigen Amtes. Deutschland stehe in Solidarität mit Kuwait, Bahrain und der gesamten Golfregion.

Trump: Iran verzichtet auf Atomwaffen

US-Präsident Donald Trump zufolge hat der Iran einem Verzicht auf Atomwaffen zugestimmt. Zudem stellte Trump ein Treffen mit Chamenei in Aussicht. „Sie haben bereits zugestimmt, dass sie keine Atomwaffen besitzen werden“, sagte Trump in einem Interview. Die Führung in Teheran betont stets, dass das Nuklearprogramm zivilen Zielen diene. Trump bezeichnete den Iran-Krieg als Erfolg.

Mehr als 60 Verletzte in Kuwait, ein Toter

Beim jüngsten iranischen Angriff am Flughafen von Kuwait sind mindestens 63 Menschen verletzt worden. Unter den Verletzten seien Reisende und Mitarbeiter des Flughafens. Einige hätten Gliedmaßen verloren oder Hirnblutungen erlitten. Sieben Verletzte wurden notoperiert. Bei dem Angriff wurde mindestens ein Mensch getötet. Aufnahmen zeigten eine zerstörte Halle des Flughafens sowie dichten Qualm und Feuer.

Trump berichtet von schroffem Gespräch mit Netanjahu

US-Präsident Donald Trump räumt ein schroffes Gespräch mit dem israelischen Ministerpräsidenten Benjamin Netanjahu ein. Er sei unzufrieden mit den Kämpfen Israels im Libanon, sagte Trump in einem Interview. „Ich war ein wenig irritiert über seine ständigen Kämpfe mit dem Libanon.“ Trump fügte jedoch hinzu, dass er und Netanjahu sehr gut miteinander auskämen.

Kuwait setzt Flüge nach Drohnenangriff auf Flughafen aus

Kuwait hat nach einem iranischen Drohnenangriff auf den internationalen Flughafen den kommerziellen Flugverkehr vorübergehend ausgesetzt. Bei dem Angriff auf das Passagiergebäude sei mindestens ein Mensch ums Leben gekommen. Der Flughafen war erst am Montag nach kriegsbedingter Schließung wieder geöffnet worden. Die zivile Luftfahrtbehörde teilte mit, dass der Flughafen teilweise wieder geöffnet wurde.

Israel fängt „feindliches Flugobjekt“ aus dem Libanon ab

Das israelische Militär hat nach eigenen Angaben ein „feindliches Flugobjekt“ abgefangen, das aus dem Libanon in den Luftraum über dem Norden Israels eingedrungen war. Die Armee brachte den Vorfall zunächst nicht mit der Hisbollah in Verbindung. Der Libanon hatte eine Teilwaffenruhe zwischen der Hisbollah und Israel verkündet.

Kuwait: Verletzte bei iranischem Angriff auf Flughafen

Bei einem iranischen Drohnen- und Raketenangriff auf den internationalen Flughafen von Kuwait sind mehrere Menschen verletzt worden. Getroffen wurde Terminal T1. Mehrere Einrichtungen des Flughafens wurden erheblich beschädigt. Flüge wurden ausgesetzt und umgeleitet.

USA sanktionieren größte iranische Kryptobörse

Die USA haben Sanktionen gegen die größte iranische Kryptowährungsbörse Nobitex sowie deren Führungsebene verhängt. Das US-Finanzministerium warf dem Unternehmen vor, der Regierung in Teheran bei der Umgehung westlicher Sanktionen geholfen zu haben. Die Maßnahmen folgen auf eine Recherche der Nachrichtenagentur Reuters, die aufdeckte, dass Nobitex zu einem wichtigen Knotenpunkt in einem parallelen Finanzsystem geworden war.

Libanons Airline-Piloten wegen israelischer Luftangriffe besorgt

Libanons Luftfahrtbehörde leitet eine Sicherheitsprüfung der nationalen Fluggesellschaft Middle East Airlines ein. Pilotenverbände äußern Bedenken, dass Besatzungen in der Nähe von israelischen Luftangriffen fliegen müssen. Die Fluggesellschaft weist die Vorwürfe zurück und verweist auf eine gute Sicherheitsbilanz.

US-Militär: Iranische Angriffe in der Golfregion abgewehrt

Das US-Militär hat nach eigenen Angaben einen größeren Angriff des Irans auf Ziele in der Golfregion erfolgreich abgewehrt. Mehrere ballistische Raketen und Drohnen seien abgefangen worden. Als Reaktion wurden „Selbstverteidigungsschläge“ auf eine iranische Militäreinrichtung auf der Insel Qeschm durchgeführt.