Ein Apache-Kampfhubschrauber der US-Armee ist am Montag nahe der strategisch wichtigen Straße von Hormus abgestürzt. Wie die New York Times berichtet, konnten beide Besatzungsmitglieder gerettet werden. Der Vorfall ereignete sich inmitten angespannter militärischer Aktivitäten in der Region, die durch den anhaltenden Konflikt zwischen dem Iran und Israel sowie die Blockade der Meerenge durch den Iran geprägt ist.
Irans UN-Botschafter hofft auf Einigung mit USA
Der iranische UN-Botschafter Amir Saeid Iravani zeigte sich optimistisch, dass die Gespräche zwischen den USA und dem Iran bis Ende Juni zu einer Einigung führen könnten. Unter Vermittlung Pakistans tauschten beide Seiten ihre Standpunkte aus. „Wir haben noch kein endgültiges Dokument erhalten, aber wir arbeiten daran“, sagte Iravani der AP. Er betonte, dass die Waffenruhe umfassend sei und für die gesamte Region gelte – was Israel jedoch zurückweist.
Trump warnt Netanjahu vor Alleingang
US-Präsident Donald Trump warnte den israelischen Ministerpräsidenten Benjamin Netanjahu eindringlich vor einem erneuten Krieg gegen den Iran. In einem Interview mit dem Portal Axios sagte Trump: „Ich habe gesagt: 'Bibi, du solltest besser vorsichtig sein, oder du wirst sehr bald auf dich allein gestellt sein.'“ Sollte es zu einem neuen Konflikt kommen, könnte Israel ohne Unterstützung der USA dastehen.
Iran kündigt neuen Sicherheitsgürtel an
Die iranischen Al-Kuds-Brigaden unter Kommandeur Esmail Kaani kündigten die Errichtung eines „Gürtels des Widerstands“ an, der sich von der Straße von Hormus bis zur Meerenge Bab al-Mandab sowie vom Golf bis zum Roten Meer erstrecken soll. Dieser Schritt unterstreicht die regionale Strategie des Iran, seine Verbündeten wie die Huthi-Rebellen im Jemen zu unterstützen.
Libanon bietet Israel Gespräche an
Der libanesische Präsident Joseph Aoun richtete einen seltenen Appell an Israel und bot Verhandlungen über einen Nichtangriffspakt an. Eine militärische Lösung werde den Menschen im Norden Israels niemals Sicherheit bringen, sagte Aoun im Interview mit CNN. Ein Treffen mit Netanjahu schloss er jedoch vor einer Einigung aus.
Iran will Seeblockade durchbrechen
Irans Chefunterhändler Mohammad Bagher Ghalibaf kündigte an, die von den USA errichtete Seeblockade zu durchbrechen. „Wir werden weder nur kämpfen noch nur verhandeln; vielmehr werden wir zu unserer eigenen Zeit kämpfen und zu unserer eigenen Zeit verhandeln“, erklärte er auf seinem Telegram-Kanal. Das Ziel sei ein Ende des Krieges und stabile Sicherheit.
US-Militär greift Tanker an
Das US-Militär griff einen Tanker im Golf von Oman an, der einen iranischen Hafen ansteuern wollte. Der unter der Flagge Palaus fahrende Öltanker habe gegen die US-Blockade verstoßen, teilte das Centcom mit. Nachdem die Besatzung Anweisungen nicht befolgt hatte, wurde der Maschinen- und Steuerraum beschossen, wodurch das Schiff manövrierunfähig wurde. Indien bestätigte, dass 24 indische Seeleute an Bord in Sicherheit seien.
Iran hebt Flugverbot wieder auf
Nach der jüngsten Eskalation mit Israel hob der Iran die Beschränkungen im Flugverkehr wieder auf. „Da die notwendigen Sicherheitsvoraussetzungen geschaffen wurden, sind die Flugbeschränkungen aufgehoben worden“, sagte der Leiter der zivilen Luftfahrtbehörde, Abusar Schirudi, der Nachrichtenagentur Tasnim. Zuvor war der Luftraum nach gegenseitigen Luftangriffen geschlossen worden.
Israel ordnet Evakuierung in Tyros an
Das israelische Militär ordnete die Evakuierung von Teilen der südlibanesischen Stadt Tyros an. Die Bewohner eines bestimmten Gebiets sollten sich in Sicherheit bringen. Solchen Warnungen folgen in der Regel Angriffe auf Ziele der Hisbollah-Miliz. Tyros liegt am Mittelmeer und ist Teil des Unesco-Weltkulturerbes.
Netanjahu bestätigt Feuerpause
Benjamin Netanjahu bestätigte eine Feuerpause nach der jüngsten Konfrontation mit dem Iran. Nach israelischen Angriffen habe Teheran das Feuer eingestellt. Sollte der Iran jedoch einen Fehler begehen und Israel erneut angreifen, werde man in aller Härte reagieren. Der Konflikt mit dem Iran und der Hisbollah sei noch nicht beendet.
Israel droht Hisbollah mit Angriffen auf Beirut-Vororte
Verteidigungsminister Israel Katz drohte, auf jeden Hisbollah-Angriff im Norden Israels mit einem Gegenangriff auf die Vororte der libanesischen Hauptstadt Beirut zu reagieren. „Für die Dahija gilt dasselbe wie für die Ortschaften im Norden Israels“, sagte Katz. Die israelische Armee werde ihre Einsätze im Libanon fortsetzen.
Irak öffnet Luftraum wieder
Der Irak hat seinen Luftraum nach einer vorübergehenden Sperrung wieder geöffnet. Zuvor war eine 72-stündige Schließung verhängt worden, nachdem Israel und der Iran schwere Gefechte geliefert hatten. Die irakische Zivilluftfahrtbehörde betonte, dass die aktuelle Lage genau beobachtet werde.
Brand auf indischem Tanker
Ein Öltanker mit 24 indischen Seeleuten an Bord geriet im Persischen Golf in Brand. Das indische Ministerium für Schifffahrt teilte mit, dass alle Besatzungsmitglieder in Sicherheit seien. Die Ursache des Feuers war zunächst unklar. Der Tanker befand sich nahe der Straße von Hormus, die derzeit durch den Iran blockiert wird.
Iran meldet 15 Verletzte
Nach mehreren Angriffswellen auf den Iran sind nach iranischen Angaben 15 Menschen verletzt worden. 14 Verletzte stammen aus der Provinz Chusestan am Persischen Golf, einer aus Teheran. Es gab keine Toten. Die Angaben ließen sich nicht unabhängig überprüfen.
Israel stellt Angriffe auf Iran ein
Israel will die Angriffe auf den Iran einstellen, wie ein ranghoher Regierungsvertreter mitteilte. „Auf Wunsch von Präsident Trump stellen wir die Angriffe auf den Iran ein“, sagte er. Die Angriffe im Libanon würden jedoch mit voller Intensität fortgesetzt. Sollte die Hisbollah erneut schießen, werde man die Vororte von Beirut angreifen.
Iran sperrt Luftraum – später wieder geöffnet
Der Iran sperrte nach der Eskalation mit Israel seinen gesamten Luftraum, hob das Verbot jedoch später wieder auf. Zuvor war die iranische Militärführung davon ausgegangen, dass die Angriffe auf Israel beendet seien, drohte aber mit härteren Maßnahmen, falls Israel die Angriffe im Libanon verstärke.
Hisbollah feuert Raketen auf israelische Soldaten
Die libanesische Hisbollah-Miliz feuerte mehrere Raketen auf israelische Soldaten im Süden des Libanon. Die israelische Armee teilte mit, dass drei Geschosse identifiziert und teilweise abgefangen wurden. Niemand wurde verletzt. Zuvor hatte Israel Ziele in den Vororten von Beirut angegriffen, woraufhin der Iran Raketen auf Israel abfeuerte.
Frankreich darf Truppen auf Zypern stationieren
Frankreich und Zypern schlossen ein Abkommen über die Stationierung französischer Truppen auf der Mittelmeerinsel. Die französische Verteidigungsministerin Catherine Vautrin und ihr zyprischer Kollege Vasilis Palmas unterzeichneten die Vereinbarung. Zypern liegt nur etwa 150 bis 250 Kilometer von Libanon und Israel entfernt und ist strategisch wichtig für die EU-Sicherheit im östlichen Mittelmeer.
Libanon: Fast 3.500 Angriffe Israels während Waffenruhe
Der libanesische Ministerpräsident Nawaf Salam teilte mit, dass Israel seit der Waffenruhe im April fast 3.500 Angriffe auf den Libanon verübt habe. Die faktisch kaum wirksame Waffenruhe trat am 17. April in Kraft.
EU verschärft Sanktionen gegen Iran
Die EU verschärfte ihre Sanktionen gegen den Iran wegen der Blockade der Straße von Hormus. Betroffen sind das Provinzkommando Hormusgan der Marine der Revolutionsgarden, ein stellvertretender Befehlshaber sowie der Sprecher des iranischen Verbands der Exporteure von Öl, Gas und petrochemischen Erzeugnissen. Die Sanktionen sehen das Einfrieren von Vermögenswerten sowie Einreise- und Durchreiseverbote vor.
Insider: Trump und Netanjahu telefonieren erneut
US-Präsident Donald Trump und der israelische Ministerpräsident Benjamin Netanjahu haben erneut ein Telefongespräch über einen möglichen Waffenstillstand geführt, wie ein israelischer Regierungsvertreter der Nachrichtenagentur Reuters mitteilte.
Irak öffnet Luftraum – Syrien verlängert Sperrung
Der Irak öffnete seinen Luftraum früher als erwartet wieder, während Syrien die Sperrung um weitere 12 Stunden verlängerte. Beide Länder liegen zwischen dem Iran und Israel und sind im Falle gegenseitiger Angriffe gefährdet.
EU sanktioniert Iraner wegen Bedrohung des Schiffsverkehrs
Die EU verhängte Sanktionen gegen zwei iranische Staatsbürger und eine Einheit der Revolutionsgarden wegen der Bedrohung des freien Schiffsverkehrs in der Straße von Hormus. Dies ist das erste Mal, dass die EU ihre neuen Befugnisse zur Bestrafung von Verstößen gegen die Freiheit der Schifffahrt nutzt. EU-Außenbeauftragte Kaja Kallas nannte die Aktionen des Iran inakzeptabel.
Trump sieht neue Waffenruhe in Reichweite
Auf seinem sozialen Netzwerk „Truth Social“ schrieb US-Präsident Donald Trump, der Iran und Israel stünden kurz vor einer Waffenruhe. Die Friedensverhandlungen gingen weiter, „sofern ihnen nicht Unwissenheit oder Dummheit im Wege stehen“. Die Blockade der Straße von Hormus durch die USA bleibe bestehen, bis ein finaler Deal erreicht sei.



