Amerikas 250. Geburtstag: Trump kann das Land nicht zerstören
Amerikas 250. Geburtstag: Trump kann das Land nicht zerstören

Die Vereinigten Staaten von Amerika feiern ihren 250. Geburtstag – ein Jubiläum, das trotz aller politischen Turbulenzen unter Präsident Donald Trump Anlass zur Freude gibt. Das immer noch mächtigste Land der Welt blickt auf ein Vierteljahrtausend Demokratie, Freiheit und ein besonderes Lebensgefühl zurück, das viele Menschen fasziniert. Unser Washington-Korrespondent Dirk Hautkapp würdigt in einem Beitrag die Offenheit der Menschen, die grandiosen Naturlandschaften, den Sport und die Musik – und zeigt, warum die USA trotz aller Kritik an der Trump-Regierung großartig bleiben.

WM-Trikots als Investment: Der Handel mit Matchworn-Shirts

Während die deutsche Nationalmannschaft nach dem WM-Desaster in der Versenkung verschwindet, boomen Trikots von Superstars wie Lionel Messi oder Cristiano Ronaldo als Anlageobjekte. Sogenannte Matchworn-Shirts werden auf Auktionsplattformen zu hohen Preisen gehandelt. Doch der Nachweis der Echtheit ist schwierig: Der Geruchstest reicht nicht, und auch Zertifikate lassen sich fälschen. Experten arbeiten an einem Chip, der ins Trikot eingearbeitet wird und die Authentizität belegen soll. Mein Kollege Dominik Bath erklärt, wie der Handel funktioniert, wo die Risiken liegen und wie viel Geld sich damit verdienen lässt. Für Fans und Anleger taugen die Shirts mittlerweile als Investment – aber Vorsicht: Joshua Kimmich, Manuel Neuer, Jamal Musiala und Deniz Undav sollten ihre Trikots besser in die Waschmaschine stecken.

Freibad-Schließungen: Ein Sommer ohne Abkühlung

Nach der jüngsten Hitzewelle mit Tropennächten suchen viele Menschen Abkühlung in Freibädern. Doch die werden immer seltener. Dominik Bath und Theresa Martus haben recherchiert: Die Bäder sind zu teuer, die Instandhaltung zu aufwendig, und die klammen Kommunen haben Wichtigeres zu finanzieren. Viele Schwimmbäder stammen aus den 1960er- und 1970er-Jahren und wurden nicht konsequent saniert. Der Putz bröckelt, die Rohre sind löchrig, die Duschen veraltet. Dabei sind Freibäder für viele ein Stück Sommer-Lebensqualität. In meinem Kommentar erinnere ich mich an meine Jugend: Sobald das Wetter gut genug war, gingen wir ins Freibad. Dieses Gefühl aufs Spiel zu setzen, halte ich für gefährlich – denn wenn uns unsere Freizeit keinen Spaß mehr macht, geraten wir in eine Abwärtsspirale, die Extremisten das Tor öffnen kann.

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Ukraine-Krieg: Eine Nacht im Bunker von Cherson

Ein Blick in die Ukraine zeigt, dass unser Klagen über die WM und die Hitzenächte Jammern auf hohem Niveau ist. Seit mehr als vier Jahren tobt der heiße Krieg, im fünften Jahr leiden die Menschen unter Drohnenangriffen und zerstörten Kraftwerken. Zehntausende sind gestorben, Millionen sind Opfer. Ljudmila Rubanyak aus Cherson und ihre Nachbarn Mischa, Olena und Sofia schlafen fast jede Nacht in einem Luftschutzkeller. Unser Kriegsreporter Jan Jessen und Fotograf André Hirtz haben eine Nacht mit ihnen verbracht. Lesen Sie, mit welchem Pragmatismus die Bunkergemeinschaft ihren Alltag lebt – in einem muffigen Raum, während immer wieder Drohnen einschlagen. Die Reportage ist als Longread gestaltet, eine digitale Darstellungsform, die noch schöner ist als die klassische Zeitungsseite.

Bahn-Reise: Zwischen Traum und Realität

Während ich diesen Newsletter schreibe, sitze ich in der Bahn – auf dem Weg in den Urlaub. Das Chaos begann am S-Bahnhof, ein Gleiswechsel kurz vor Einfahrt, wir Fahrgäste hechteten mit unseren Koffern die Treppen rauf und runter. Ich dachte an meine 86-jährige Mutter, die immer noch mit der Bahn reist – hätte sie das gepackt? Wer hätte ihr geholfen? Ist das Altersdiskriminierung? Mein Zug hat 20 Minuten Verspätung, aber in München habe ich 38 Minuten Umsteigezeit – das stimmt mich optimistisch. Die Fahrt im klimatisierten Wagen mit frisch gebrühtem Kaffee genieße ich. Doch die Bahn bleibt ein Abenteuer. Bahn-Chefin Evelin Palla klingt ambitioniert: Statt weiter zu wachsen, steht nun die Sicherung der Qualität an erster Stelle – pünktliche Züge, funktionierende Toiletten und Klimaanlagen. Zur Sanierung gehört auch Effizienz, der aufgeblähte Konzern soll abspecken.

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USA: 250 Jahre Demokratie und ein Sehnsuchtsort

Die USA feiern ihren 250. Geburtstag – ein Land, das mich in seiner Weite und Offenheit anzieht und abstößt. Unser Washington-Korrespondent Dirk Hautkapp wirft einen freundlichen Blick auf sein Gastland: Die Menschen sind offen, die Natur grandios, der Sport und die Musik begeistern. Trotz aller Kritik an der Trump-Regierung findet er die Vereinigten Staaten immer noch großartig. Mir macht dies Mut, denn die USA waren für mich immer ein Sehnsuchtsort. Vielleicht reise ich nächstes Jahr wieder hin. Jetzt genieße ich erst mal meinen Urlaub – und wünsche Ihnen einen erholsamen Sonntag.