In Zeiten seitwärts laufender Börsen gewinnt eine Strategie an Aufmerksamkeit, die bisher vor allem Profis nutzten: Margin Trading. Dabei leihen sich Anleger zusätzliches Kapital von der Plattform, um mit einem Hebel zu handeln. Schon kleine Kursbewegungen können so zu überproportionalen Gewinnen oder Verlusten führen.
Wie funktioniert Margin Trading?
Beim Margin Trading leiht der Anleger Kapital über die Handelsplattform, etwa über Anbieter wie Bitpanda. Dadurch kann mit vergleichsweise wenig eigenem Geld eine deutlich größere Position am Markt bewegt werden. Entscheidend ist der Hebel, der Kursbewegungen verstärkt. Steigt der Kurs, fallen die Gewinne größer aus. Fällt der Kurs, werden auch die Verluste vervielfacht.
Genau deshalb gilt Margin Trading als deutlich riskanter als klassische Aktien- oder ETF-Investments. Im Extremfall können Anleger ihren kompletten Einsatz verlieren – und sogar ins Minus rutschen.
Fallbeispiel: Aus 150 Euro werden 750 Euro
Anleger Thomas (34, Speditionskaufmann aus Passau) hat 150 Euro übrig und überlegt, wie er das Geld sinnvoll einsetzen könnte – zusätzlich zu seinen monatlichen ETF-Sparplänen. Er öffnet seine Bitpanda-App und entscheidet sich für Margin Trading mit einem Hebel von fünf. Damit bewegt er am Markt plötzlich 750 Euro. Steigt die Aktie um 10 Prozent, macht Thomas rund 75 Euro Gewinn – statt sonst nur 15 Euro. Fällt der Kurs jedoch um 10 Prozent, verliert er 75 Euro. Im schlimmsten Fall kann er seinen kompletten Einsatz verlieren und sogar Schulden machen.
Risiken und Voraussetzungen
Margin Trading ist kein Selbstläufer. Anleger müssen Märkte aktiv beobachten, Risiken bewusst steuern und mit schnellen Verlusten umgehen können. Daher richtet sich Margin Trading in erster Linie an erfahrene Anleger – nicht an Börsen-Neulinge. Bitpanda bietet Margin Trading als nicht regulierte Dienstleistung an. Dabei werden E-Token (EURCV) geliehen, und für jede Transaktion verpfändet der Anleger die erworbenen Wertpapiere sowie weitere Vermögenswerte als Sicherheit. Bereits geringe Kursbewegungen können Margin Calls oder die Liquidation der Position auslösen.
Chancen und Verantwortung
Richtig eingesetzt, kann Margin Trading ein Gamechanger fürs Portfolio sein. Doch die Risiken sind erheblich: Anleger können sämtliche verpfändeten Vermögenswerte verlieren und dennoch zur Rückzahlung des geliehenen EURCV samt täglicher Gebühren verpflichtet sein. Diese Gebühren fallen alle vier Stunden an, mindern die Rendite und beeinflussen das Margin-Level. Daher sollten Anleger nur dann Margin Trading betreiben, wenn sie sich den Verlust ihrer Investition oder die Rückzahlung der geliehenen Mittel leisten können. Eine unabhängige Beratung wird empfohlen.
Dieses Advertorial dient ausschließlich Informationszwecken und stellt keine Anlageberatung dar. Investieren ist mit dem Risiko eines Totalverlusts verbunden. Die Wertentwicklung in der Vergangenheit ist kein verlässlicher Indikator für zukünftige Ergebnisse.



