Die neue Kaufprämie für Elektroautos kommt bislang hauptsächlich Käufern von Tesla-Fahrzeugen zugute. Das geht aus einer Antwort des Bundesumweltministeriums auf eine Anfrage der Grünen hervor. Demnach wurden bisher 2086 Autos des US-Herstellers bezuschusst. Deutsche Autobauer hingegen profitieren kaum von dem milliardenschweren Programm.
Schwarz-Rot subventioniert E-Auto-Kauf mit Milliarden
Die schwarz-rote Bundesregierung hat die Prämie aufgelegt, um den Absatz von Elektroautos anzukurbeln. Doch die ersten Zahlen zeigen ein Ungleichgewicht: Während Tesla die Förderung massiv nutzt, bleiben die deutschen Hersteller weitgehend außen vor. Das sorgt für Unruhe in der Branche und bei Politikern.
Grüne kritisieren Schieflage
Die Grünen, die die Daten angefragt hatten, kritisieren die Verteilung. „Die Steuergelder fließen vor allem zu einem US-Konzern, während unsere heimischen Hersteller leer ausgehen“, sagte ein Sprecher. Er fordert eine Reform der Prämie, um heimische Anbieter zu stärken.
Auswirkungen auf den Markt
Experten sehen darin ein Signal für die Wettbewerbsfähigkeit deutscher E-Autos. „Die deutschen Hersteller müssen ihre Modelle attraktiver machen, sonst verlieren sie den Anschluss“, so ein Analyst. Die Prämie könnte zudem den Druck auf die Politik erhöhen, die Förderung anzupassen.
Das Umweltministerium betonte, die Prämie sei technologieoffen gestaltet. Man werde die Entwicklung weiter beobachten. Die Daten zeigen jedoch, dass Tesla derzeit der größte Profiteur ist – ein Dorn im Auge der deutschen Autolobby.



