Hapag-Lloyd hebt Prognose an: Höhere Transportpreise treiben Gewinn
Hapag-Lloyd hebt Prognose dank höherer Frachtraten

Die Hamburger Containerreederei Hapag-Lloyd hat ihre Gewinnprognose für das laufende Geschäftsjahr nach oben korrigiert. Grund dafür sind gestiegene Transportpreise und eine zuletzt hohe Nachfrage nach Containertransporten. Das Unternehmen gab die überarbeitete Erwartung am Abend in einer Ad-hoc-Mitteilung bekannt.

Deutlich optimistischere Erwartungen

Statt wie bisher mit einem operativen Ergebnis (EBIT) zwischen minus 1,3 Milliarden und plus 0,4 Milliarden Euro zu rechnen, geht Hapag-Lloyd nun von einem Gewinn vor Zinsen und Steuern in einer Spanne von 0,1 Milliarden bis 1 Milliarde Euro aus. Die Reederei betreibt rund 300 Containerschiffe und transportiert Waren weltweit.

„Die Nachfrage nach Transporten sei zuletzt gestiegen“, teilte das Unternehmen mit. Die verbesserte Prognose spiegelt die positive Entwicklung auf dem Frachtmarkt wider, der in den vergangenen Monaten von höheren Raten profitiert hat.

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Hintergrund der Prognoseanhebung

Die Anhebung erfolgt vor dem Hintergrund einer allgemeinen Erholung der globalen Handelsströme und einer Verknappung von Schiffsraum, was die Frachtraten in die Höhe getrieben hat. Hapag-Lloyd, als Deutschlands größte Linienreederei, ist von diesen Marktbewegungen besonders betroffen. Die Aktie des Unternehmens reagierte auf die Nachricht mit Kursgewinnen im nachbörslichen Handel.

Analysten hatten bereits in den vergangenen Wochen auf eine mögliche Prognoseanhebung spekuliert, nachdem die Frachtraten im zweiten Quartal deutlich angezogen waren. Die nun veröffentlichte Spanne liegt über den durchschnittlichen Markterwartungen.

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