Der Chemiekonzern BASF hat nach einem unerwartet starken zweiten Quartal seine Gewinnprognose für das laufende Jahr nach oben korrigiert. Wie das Unternehmen mitteilte, wird für 2026 nun ein bereinigtes operatives Ergebnis (EBITDA) zwischen 6,9 und 7,7 Milliarden Euro erwartet. Zuvor war der Konzern von 6,2 bis 7,0 Milliarden Euro ausgegangen.
Starkes zweites Quartal übertrifft Erwartungen
Im abgelaufenen zweiten Quartal kletterte das bereinigte Ergebnis nach vorläufigen Zahlen auf 2,4 Milliarden Euro, nach 1,6 Milliarden Euro im Vorjahreszeitraum. Damit übertraf BASF die Analystenschätzungen deutlich. Der Umsatz stieg dank höherer Preise und einer anziehenden Nachfrage um 16 Prozent auf 17,2 Milliarden Euro.
Positive Entwicklung treibt Prognoseanhebung
Die deutliche Verbesserung der Geschäftszahlen führte zu der Anhebung der Jahresprognose. BASF profitiert von einer stabilen Nachfrage in vielen Kundensegmenten sowie von Preiserhöhungen, die die gestiegenen Rohstoffkosten weitergeben. Der Konzern erwartet, dass sich dieser positive Trend im zweiten Halbjahr fortsetzt.
Ausblick und Analystenreaktionen
Mit der neuen Prognose zeigt sich BASF optimistisch für den weiteren Jahresverlauf. Analysten bewerteten die Anhebung positiv, da sie die operative Stärke des Unternehmens unterstreicht. Die endgültigen Zahlen für das zweite Quartal werden im August veröffentlicht.



