Robo-Taxi stoppt betrunkene Jugendliche und alarmiert Polizei in San Mateo
Waymo stoppt betrunkene Jugendliche und ruft Polizei

In San Mateo, Kalifornien, hat ein autonomes Waymo-Taxi zwei betrunkene Jugendliche gestoppt und die Polizei alarmiert. Die 15-jährigen Passagiere waren im Besitz von Softair-Waffen, die echten Feuerwaffen täuschend ähnlich sahen. Die Polizei von San Mateo veröffentlichte ein Video des Einsatzes, das schwer bewaffnete Beamte und einen Polizeihund zeigt, die das weiße Waymo-Taxi umstellen.

Waymo erkennt Tumult über Innenraumkameras

Laut amerikanischen Medienberichten bemerkte die Waymo-Zentrale über die Innenraumkameras des Fahrzeugs das auffällige Verhalten der Insassen. Die Jugendlichen waren alkoholisiert und schossen offenbar aus den geöffneten Fenstern. Die Waymo-Zentrale gab vor, ein technisches Problem zu haben, und parkte das Auto am Straßenrand. Kurz darauf umstellte eine schwer bewaffnete Polizeistreife das Fahrzeug und holte die beiden angetrunkenen Rowdys heraus.

Nur Spielzeugwaffen an Bord

Die Polizei stellte fest, dass es sich bei den Waffen um Softair-Pistolen handelte, die biologisch abbaubare Kunststoffkugeln, sogenannte Orbeez, verschießen. Die Beamten betonten, dass diese Waffen leicht mit echten Feuerwaffen zu verwechseln seien. Nach dem Einsatz brachte die Polizei die Jugendlichen nach Hause und kommentierte auf Social Media: „Eltern, ihr wisst nicht, wo eure Kinder sind? Waymo weiß es!“

Breites Pickt-Banner — kollaborative Einkaufslisten-App für Telegram

Waymo: Mehr als 500.000 Fahrten pro Woche

Waymo, eine Tochter des Google-Konzerns Alphabet, ist einer der bekanntesten Anbieter von Robo-Taxis in den USA. Nach Unternehmensangaben absolvieren die autonomen Elektroautos inzwischen mehr als 500.000 Fahrten pro Woche in elf US-Städten. Der Vorfall in San Mateo zeigt, wie die Technologie zur Sicherheit beitragen kann, aber auch neue Herausforderungen mit sich bringt.

Akustik-Alarm oder manuelle Überwachung?

Wie Waymo genau auf die Jugendlichen aufmerksam wurde, hat das Unternehmen nicht mitgeteilt. Die internen Kameras dienen der Überwachung des korrekten Verhaltens der Mieter und der Notfallerkennung. Es ist unwahrscheinlich, dass ein Mitarbeiter permanent jedes Fahrzeug überwacht. Möglicherweise lösten laute Schreie der alkoholisierten Jugendlichen einen Akustik-Alarm aus. Erst kürzlich wurde ein Einbrecher in San Francisco gefasst, der seine Beute mit einem Waymo abtransportieren wollte – kein optimaler Fluchtwagen, wie die Polizei spöttisch anmerkte.

Pickt After-Article-Banner — kollaborative Einkaufslisten-App mit Familien-Illustration