Syngenta verschiebt Börsengang in Hongkong auf 2027
Syngenta verschiebt Börsengang in Hongkong

Syngenta verschiebt Börsengang in Hongkong

Der Schweizer Agrarchemiekonzern Syngenta verschiebt einem Medienbericht zufolge seinen geplanten Börsengang in Hongkong und wartet auf bessere Marktbedingungen. Ein IPO im Jahr 2027 gelte nun als wahrscheinlicher, berichtete die Nachrichtenagentur Bloomberg am Donnerstag unter Berufung auf Insider.

Dem Bericht zufolge hat der Krieg im Nahen Osten die Märkte für Agrarprodukte und Düngemittel durcheinandergebracht. Zudem könne Syngenta wegen seines Engagements im Saatgutsektor mit einem längeren Genehmigungsverfahren für den Börsengang konfrontiert sein.

Hintergrund des Unternehmens

Syngenta hatte 2021 einen Antrag auf einen Börsengang in Shanghai gestellt, diesen jedoch im März 2024 unter Verweis auf die Märkte zurückgezogen. Das Unternehmen hat seinen Sitz in der Schweiz, wurde jedoch 2017 von der China National Chemical Corp. (ChemChina) übernommen. Es stellt Pflanzenschutzmittel her, darunter Herbizide, Insektizide und Fungizide, und entwickelt außerdem Saatgutsorten für Kulturen wie Mais, Sojabohnen, Sonnenblumen, Getreide und Gemüsesamen. ChemChina wurde später in die Sinochem Holdings Corp. integriert.

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Emissionsvolumen und Marktbedingungen

Früheren Angaben von Insidern zufolge bereitete Syngenta für das vierte Quartal seinen Börsengang vor, der ein Emissionsvolumen von bis zu zehn Milliarden Dollar haben könnte. Der Konzern wartet nun auf stabilere Marktbedingungen, bevor er den Gang an die Börse wagt.

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