Deutsche Bank Festgeld-Aktion: 2,7 Prozent nur noch bis 16. Juli
Deutsche Bank Festgeld-Aktion: 2,7% bis 16. Juli

Die Deutsche Bank lockt mit einer Festgeld-Aktion: Für ein Jahr gibt es 2,7 Prozent Zinsen, allerdings nur für Neugeld und bis zum 16. Juli. Wer mindestens 2.500 Euro anlegt, profitiert von diesem Aktionszinssatz – vorausgesetzt, das Geld stammt nicht von einem Konto oder Depot der Deutsche-Bank-Gruppe (Deutsche Bank, Postbank, Norisbank, BHW Bausparkasse, DWS). Andernfalls gilt der reguläre Satz von 2,3 Prozent. Der Höchstbetrag liegt bei 250.000 Euro, die Einlagensicherung beträgt 100.000 Euro pro Kunde.

Festgeld-Vergleich: Andere Banken bieten mehr

Trotz der kurzen Frist sollten Sparer nicht überstürzt handeln. Denn für einjährige Festgelder sind bei anderen Banken deutlich höhere Zinsen möglich. Spitzenreiter ist die Hoistspar aus Schweden mit 3,1 Prozent. Auch die J&T Direktbank bietet 3,05 Prozent für ein Jahr. Im Festgeld-Vergleich lassen sich weitere Angebote nach Laufzeit und Summe filtern.

Klarna erhöht Festgeld-Zinsen auf bis zu 3,05 Prozent

Der schwedische Anbieter Klarna hat die Festgeld-Konditionen angehoben. Je nach Laufzeit erhalten Sparer nun bis zu 3,05 Prozent. Die besten Sätze: 2,90 % für 12 Monate, 2,92 % für 18 Monate, 2,96 % für 24 Monate, 3,01 % für 36 Monate und 3,05 % für 48 Monate. Im Vergleich liegen die Sätze bei längeren Laufzeiten jedoch unter der Konkurrenz: Die J&T Direktbank bietet 3,20 % für vier Jahre, die Pbb direkt 3,30 % für fünf Jahre. Bei 12 Monaten ist Klarna wettbewerbsfähig, nur die J&T Direktbank liegt mit 3,05 % gleichauf.

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EZB-Leitzinserhöhung: Banken ziehen nach

Die EZB hat den Leitzins am 17. Juni von 2,0 auf 2,25 Prozent angehoben. Viele Banken haben daraufhin ihre Tages- und Festgeldzinsen erhöht. Die besten Tagesgeld-Zinsen liegen derzeit bei bis zu 4,05 Prozent p.a. (Bigbank). Die BBVA bietet 3,5 Prozent für sechs Monate, die Opel Bank 3,42 Prozent für drei Monate, die Targobank 3,25 Prozent für vier Monate. Beim Festgeld sind bis zu 3,5 Prozent möglich (J&T Direktbank für zehn Jahre). Die Hanseatic Bank bietet 3,11 Prozent für drei Jahre, die Kommunalkredit Invest 3,0 Prozent für vier bis zehn Jahre.

Postbank startet Tagesgeld-Aktion mit 3,2 Prozent

Die Postbank, eine Tochter der Deutschen Bank, bietet ein neues Tagesgeld-Angebot: 3,2 Prozent p.a. für sechs Monate (vom 15. August 2026 bis 14. Februar 2027). Voraussetzung ist die Einzahlung von mindestens 2.500 Euro Neugeld bis zum 10. August 2026. Neues Geld ist alles, was nicht von Konten der Deutsche-Bank-Gruppe stammt. Bestandskunden können ebenfalls teilnehmen, müssen aber ein neues Konto eröffnen. Im Vergleich dazu bietet die VW Bank 3,1 Prozent für ein halbes Jahr ohne Mindestbetrag. Die Spitzenreiter im Tagesgeld liegen jedoch bei 4,0 Prozent oder mehr: Bigbank (4,05 %), Norisbank (4,0 % mit Girokonto), Crédit Agricole (4,0 % bis Januar 2027) und Chase (4,0 % ohne Bedingungen).

Bigbank führt Tagesgeld-Ranking an

Die estnische Bigbank bietet mit 4,05 Prozent p.a. für vier Monate den höchsten Tagesgeld-Zins. Der Anschlusszins beträgt 2,25 Prozent. Die Einlagensicherung liegt bei 100.000 Euro pro Kunde (Estland). Die Zinsen werden brutto ausgezahlt, die Versteuerung erfolgt über die Steuererklärung. Weitere Top-Angebote mit 4,0 Prozent bieten Norisbank, Crédit Agricole und Chase – alle mit unterschiedlichen Laufzeiten und Bedingungen.

Commerzbank und Trade Republic erhöhen Zinsen

Die Commerzbank hat ihr Topzinskonto Plus auf 2,25 Prozent p.a. für 12 Monate angehoben (zuvor 1,7 Prozent). Der Basiszinssatz liegt bei 0,75 Prozent, der Höchstbetrag bei einer Million Euro. Trade Republic erhöhte den Zins auf nicht investiertes Guthaben auf 2,25 Prozent (zuvor 2,0 Prozent). Die Auszahlung erfolgt monatlich, die Einlagensicherung wird durch Verteilung auf Banken und Geldmarktfonds gewährleistet.

Was ist Tagesgeld und Festgeld?

Tagesgeld ist eine flexible Geldanlage mit täglicher Verfügbarkeit und variablen Zinsen. Es eignet sich für kurzfristige Anlagen und Notfallreserven. Festgeld hingegen bietet feste Zinsen für eine festgelegte Laufzeit, dafür ist das Kapital nicht verfügbar. Die Zinsen sind meist höher als beim Tagesgeld. Beide Anlageformen sind durch die gesetzliche Einlagensicherung bis 100.000 Euro pro Kunde geschützt.

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