In Flensburg haben Polizei und Zoll zwei Männer festgenommen, die im Verdacht stehen, mit Kokain und Marihuana gehandelt zu haben. Wie die Staatsanwaltschaft Flensburg mitteilte, gingen der Aktion monatelange Ermittlungen voraus. Diese richteten sich gegen einen 46-jährigen Hauptverdächtigen und seine Komplizen, darunter ein 39-jähriger Tatverdächtiger. Schließlich griffen die Ermittler zu, als die beiden Männer gerade Kokain verkauften. Insgesamt wurden sieben Durchsuchungsbeschlüsse vollstreckt.
Beschlagnahmte Drogen und Beweismittel
Bei den Durchsuchungen stellten die Beamten umfangreiches Beweismaterial sicher. Nach Angaben der Staatsanwaltschaft wurden 500 Gramm Kokain, 26 Kilogramm Marihuana, 20 Konsumeinheiten Kokain sowie mehrere Datenträger beschlagnahmt. Die sichergestellten Gegenstände werden nun ausgewertet, um weitere Erkenntnisse über das Ausmaß des Drogenhandels zu gewinnen.
Untersuchungshaft angeordnet
Die beiden festgenommenen Tatverdächtigen wurden auf Antrag der Staatsanwaltschaft der Haftrichterin am Amtsgericht Flensburg vorgeführt. Diese erließ für beide Männer Untersuchungshaft. Die Ermittlungen dauern an. Die Polizei prüft derzeit, ob weitere Personen in den Drogenhandel verwickelt sind.



