Am S-Bahnhof Savignyplatz im Berliner Bezirk Charlottenburg ist am Mittwochabend eine ältere Person aus noch ungeklärter Ursache unter die Gleise geraten. Die Bundespolizei bestätigte den Vorfall und gab an, dass die Person mit lebensgefährlichen Verletzungen geborgen und notärztlich versorgt wurde.
Polizei schließt Fremdverschulden aus
„Wir schließen zurzeit ein Fremdverschulden aus“, erklärte eine Sprecherin der Bundespolizei gegenüber dem Tagesspiegel. Die Ermittler gehen derzeit von einem Unfall aus. Eine vorsätzliche Handlung Dritter sei nicht erkennbar. Die genauen Umstände des Vorfalls werden noch untersucht.
Großaufgebot an Rettungskräften
Rund um den Bahnhof Savignyplatz kam es zu einem größeren Einsatz. Auf Fotos waren zahlreiche Streifenwagen sowie ein Polizeihubschrauber zu sehen, der die Lage aus der Luft überwachte. Die Bergung der verletzten Person gestaltete sich aufgrund der Gleislage schwierig, konnte aber erfolgreich abgeschlossen werden.
Auswirkungen auf den S-Bahn-Verkehr
Wegen des Einsatzes musste der S-Bahn-Verkehr auf den Linien S3, S5, S7 und S9 zwischen den Stationen Tiergarten und Charlottenburg vorübergehend unterbrochen werden. Die Züge fielen in diesem Abschnitt aus oder wurden umgeleitet. Reisende wurden gebeten, auf alternative Verkehrsmittel auszuweichen. Am späten Abend gab die Bundespolizei den Streckenabschnitt wieder frei, und der Betrieb lief schrittweise an.
Die Bundespolizei hat die Ermittlungen zum Unfallhergang aufgenommen. Weitere Details, insbesondere zum Gesundheitszustand der verletzten Person, wurden zunächst nicht veröffentlicht.



