Bewegender Abschied von Bremer Mord-Opfern mit Werder-Legenden
Bewegender Abschied von Bremer Mord-Opfern

Rund 1000 Zuschauer versammelten sich im Burgwall-Stadion, um Abschied von Dennis Tanski und seiner Frau Sabrina zu nehmen. Das Ehepaar war am 26. Juni in Bremen-Vegesack Opfer eines Gewaltverbrechens geworden. Ein 22-jähriger Mann hatte die beiden getötet. Dennis Tanski, 2005 zu Bremens Amateurfußballer des Jahres gekürt, und Sabrina hinterlassen eine zweijährige Tochter.

Ein Benefizspiel für die Hinterbliebenen

Die beiden Ex-Klubs von Dennis Tanski, der Blumenthaler SV und der SV Grohn, trugen ein Benefizspiel aus. Die Einnahmen der Partie kommen der Tochter des Paares zugute. Vor dem Anpfiff sprach ein Pastor einfühlsame Worte im Mittelkreis. Ein Betreuer des Blumenthaler SV klappte bei Temperaturen von über 30 Grad aufgrund der Hitze zusammen, erholte sich jedoch schnell wieder.

Prominente Unterstützung aus der Fußballwelt

Zahlreiche ehemalige Mitspieler und Weggefährten Tanskis waren gekommen, darunter die Werder-Legenden Ailton und Ivan Klasnic. Sie liefen in Trikots mit der Aufschrift „Für Familie Tanski – Gemeinsam stark“ auf. Unter den Zuschauern befanden sich auch Ex-Werder-Aufsichtsratschef Marco Bode, Meister-Spieler Thomas Wolter, Werder-Manager Clemens Fritz und der frühere Bielefeld-Trainer Mitch Kniat, der selbst aus Blumenthal stammt und sogar noch aktiv mitspielte.

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Die Schiedsrichterpfeife führte für eine Halbzeit Sven Jablonski. Der FIFA-Referee ist selbst Mitglied beim Blumenthaler SV. Er sagte: „Ich habe keinen Moment gezögert, das Spiel zu pfeifen. In solchen Momenten hält die Bremer Fußball-Familie zusammen.“

Ein starkes Zeichen der Gemeinschaft

Das Benefizspiel war mehr als nur ein Fußballmatch. Es war ein Ausdruck der Trauer und des Zusammenhalts in der Bremer Sportgemeinschaft. Die Anwesenheit so vieler prominenter Persönlichkeiten unterstrich die Wertschätzung für Dennis Tanski, der nicht nur als talentierter Amateurfußballer, sondern auch als geschätzter Mensch in Erinnerung bleibt. Die Organisation des Spiels durch die Vereine und die Spontanität der Unterstützung zeigen, wie tief die Verbundenheit in der Fußballfamilie reicht.

Die Hinterbliebenen, insbesondere die kleine Tochter, können auf die Unterstützung der Gemeinschaft zählen. Das Benefizspiel war ein erster Schritt, um ihr eine finanziell gesicherte Zukunft zu ermöglichen. Die Bremer Fußballszene hat gezeigt, dass sie in schweren Zeiten zusammensteht.

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