Gemeinsam anpacken, voneinander lernen und den Hof verschönern: Beim inklusiven Freiwilligentag auf dem Lebenshof Hohenwart haben rund 50 Helferinnen und Helfer mit und ohne Behinderung angepackt. Der Tag stand ganz im Zeichen der Begegnung und der praktischen Unterstützung des tiergestützten Projekts.
Gemeinsames Schaffen für Mensch und Tier
Der Lebenshof Hohenwart ist ein Ort, an dem Tiere ein Zuhause finden und Menschen mit und ohne Behinderung zusammenleben und arbeiten. Beim Freiwilligentag ging es darum, den Hof für die kommenden Monate fit zu machen. Die Aufgaben waren vielfältig: Es wurde gestrichen, gehäckselt, Unkraut gezupft und der Garten winterfest gemacht. Auch die tierischen Bewohner, darunter Schafe, Ziegen und Hühner, profitierten von der Unterstützung.
Organisiert wurde der Aktionstag von der Lebenshilfe und der Gemeinde Hohenwart. Ziel war es, Inklusion erlebbar zu machen und zu zeigen, dass alle voneinander profitieren können. „Es ist beeindruckend zu sehen, mit wie viel Herzblut alle dabei sind“, sagte eine Organisatorin. „Hier zählt nicht, was jemand nicht kann, sondern was er oder sie einbringt.“
Rund 50 Helfer waren im Einsatz
Die Resonanz war überwältigend: Rund 50 Freiwillige folgten dem Aufruf und verbrachten den Tag auf dem Hof. Darunter waren Bewohner des Lebenshofs, Angehörige, Nachbarn und Interessierte aus der ganzen Region. Für viele war es die erste Gelegenheit, den Hof und seine Bewohner näher kennenzulernen.
„Der Freiwilligentag ist eine tolle Gelegenheit, die Arbeit des Lebenshofs zu unterstützen und gleichzeitig neue Leute kennenzulernen“, sagte eine Teilnehmerin. Auch für die Bewohner des Hofs war der Tag etwas Besonderes: Sie konnten ihre Fähigkeiten zeigen und stolz auf das Erreichte sein.
Ein Tag voller Begegnungen
Neben der Arbeit kam auch das Miteinander nicht zu kurz. Bei einem gemeinsamen Mittagessen, das von den Bewohnern des Hofs zubereitet wurde, tauschten sich die Teilnehmer aus und lernten sich besser kennen. Es entstanden neue Kontakte und manche Freundschaft wurde geschlossen.
Der Lebenshof Hohenwart ist mehr als nur ein Bauernhof. Er ist ein Ort der Begegnung, an dem Menschen mit und ohne Behinderung ihren Alltag teilen und voneinander lernen. Der Freiwilligentag hat einmal mehr gezeigt, wie wichtig solche Projekte für die Gemeinschaft sind.
Inklusion im Alltag
Die Veranstalter ziehen eine positive Bilanz. „Es war ein rundum gelungener Tag“, sagte eine Sprecherin der Lebenshilfe. „Wir haben viel geschafft und gleichzeitig ein Zeichen für Inklusion gesetzt.“ Die Hoffnung ist, dass der Freiwilligentag im nächsten Jahr wieder stattfindet und noch mehr Menschen anzieht.
Der Lebenshof lebt von der Unterstützung aus der Bevölkerung. Wer sich ehrenamtlich engagieren möchte, kann sich jederzeit melden. Denn, so die Organisatoren, jeder Beitrag zählt – ob groß oder klein.



