Inklusionsbeirat Mindelheim nimmt Arbeit auf
Inklusionsbeirat Mindelheim startet

Der neu konstituierte Inklusionsbeirat der Stadt Mindelheim hat seine Arbeit aufgenommen. Das Gremium, das sich aus Menschen mit und ohne Behinderung sowie Vertretern der Stadtverwaltung zusammensetzt, will künftig die Belange von Menschen mit Beeinträchtigungen in der Kommunalpolitik stärker verankern.

Ziele und Aufgaben des Gremiums

Der Beirat soll als beratendes Organ fungieren und die Stadtverwaltung sowie den Stadtrat in allen Fragen der Inklusion unterstützen. Dazu gehören unter anderem die Überprüfung von Barrierefreiheit in öffentlichen Gebäuden, die Gestaltung von barrierefreien Wohn- und Lebensräumen sowie die Sensibilisierung der Öffentlichkeit für die Anliegen von Menschen mit Behinderung.

„Wir wollen, dass Mindelheim für alle Bürgerinnen und Bürger gleichermaßen zugänglich ist“, betont die Vorsitzende des Gremiums, Maria Schmidt. „Dafür brauchen wir ein kontinuierliches Engagement und die Zusammenarbeit aller Beteiligten.“

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Zusammensetzung und erste Schritte

Dem Beirat gehören zwölf Mitglieder an, darunter Vertreter von Behindertenverbänden, der Kirchen, der Politik sowie interessierte Bürger. In seiner konstituierenden Sitzung wurden zunächst die Geschäftsordnung verabschiedet und Arbeitsgruppen gebildet, die sich mit den Themen Barrierefreiheit, Arbeit und Bildung befassen sollen.

Bürgermeister Dr. Stephan Schiller zeigte sich erfreut über die Bereitschaft der Bürger, sich ehrenamtlich für mehr Inklusion einzusetzen. „Der Start des Inklusionsbeirats ist ein wichtiges Signal für ein inklusives Mindelheim“, sagte er. „Wir werden die Arbeit des Gremiums nach Kräften unterstützen.“

Konkrete Projekte geplant

Bereits in den kommenden Monaten sollen erste Projekte angegangen werden. Dazu zählen die Erstellung eines Barrierefreiheits-Checks für öffentliche Einrichtungen sowie die Einrichtung einer Beratungsstelle für Menschen mit Behinderung. Zudem ist eine öffentliche Veranstaltungsreihe geplant, um das Thema Inklusion in der Stadtgesellschaft zu verankern.

Der Inklusionsbeirat trifft sich künftig regelmäßig, mindestens viermal im Jahr. Die Sitzungen sind öffentlich, um Transparenz zu schaffen und die Bürger frühzeitig einzubinden.

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