Perleberg (dpa/bb) – In der Prignitz im Norden Brandenburgs sorgte ein Unwetter mit Sturmböen am Abend des 30. Juli für zahlreiche Feuerwehreinsätze. Mehrere Bäume stürzten um, Äste krachten auf geparkte Autos. Menschen kamen nach Angaben der Regionalleitstelle Nordwest nicht zu Schaden. Betroffen waren vor allem die nördlichen Gemeinden des Landkreises an der Grenze zu Mecklenburg-Vorpommern.
DWD warnte vor schweren Gewittern
Der Deutsche Wetterdienst (DWD) hatte für den Nordwesten Brandenburgs bereits vor schweren Gewittern und Sturmböen gewarnt. Die Unwetterlage zog am Abend über die Region hinweg. In anderen Teilen Brandenburgs und in Berlin wurden keine wetterbedingten Probleme gemeldet.
Feuerwehr im Dauereinsatz
Die Feuerwehren in der Prignitz waren stundenlang im Einsatz, um umgestürzte Bäume von Straßen zu entfernen und beschädigte Fahrzeuge zu sichern. Verletzte gab es nicht, jedoch entstand erheblicher Sachschaden an mehreren Autos. Die genaue Anzahl der Einsätze war zunächst unklar.
Die Regionalleitstelle Nordwest betonte, dass die Einsatzkräfte schnell reagieren konnten. ‚Wir hatten die Lage im Griff, die Bevölkerung ist glücklicherweise unversehrt geblieben‘, hieß es auf Nachfrage. Die Aufräumarbeiten zogen sich bis in die Nacht hinein.
Hintergrund: Unwetter in Brandenburg
Sturmböen und Gewitter sind im Sommer in Brandenburg nicht ungewöhnlich, doch lokale Schäden wie in der Prignitz treten immer wieder auf. Der DWD rät bei Unwetterwarnungen zu Vorsicht, insbesondere im Freien und im Straßenverkehr.



