Mit lauten Schreien hat eine Frau in Maximiliansau einen Einbrecher aus ihrem Haus vertrieben. Die Bewohnerin eines Einfamilienhauses wachte in der Nacht zum Sonntag gegen 04.00 Uhr auf und bemerkte Taschenlampenlicht im Haus. Sie schrie laut, woraufhin der Unbekannte die Flucht ergriff. Wie die Polizei mitteilte, wurde nichts gestohlen, jedoch entstand durch das gewaltsame Eindringen ein Sachschaden von rund 2.000 Euro.
Der Vorfall ereignete sich in einem Einfamilienhaus in Maximiliansau, einem Ortsteil der Stadt Wörth am Rhein im Landkreis Germersheim. Die Frau reagierte instinktiv: Ihr lautes Schreien versetzte den Eindringling offenbar in Panik und veranlasste ihn zur sofortigen Flucht. Im Polizeibericht heißt es: „Sie schrie laut, sodass die unbekannte Person die Flucht ergriff." Nach ersten Erkenntnissen war der Täter allein unterwegs und floh ohne Beute.
Gewaltsamer Einstieg hinterlässt 2.000 Euro Schaden
Der Einbrecher war nach Angaben der Polizei gewaltsam in das Haus eingedrungen. Dabei wurde vermutlich ein Fenster oder eine Tür beschädigt, wodurch der Sachschaden entstand. Die Ermittler gehen davon aus, dass der Täter durch ein aufgehebeltes Fenster oder eine Tür ins Innere gelangte. Genaue Details zur Tatausführung nannte die Polizei allerdings nicht.
Ersten Ermittlungen zufolge wurde nichts entwendet. Die Polizei schließt nicht aus, dass der Einbrecher bei seinem Vorhaben gestört wurde. Das laute Schreien der Frau könnte den entscheidenden Ausschlag gegeben haben, dass er ohne Beute floh. Ein Zusammenhang mit anderen Einbrüchen in der Region wird noch geprüft.
Polizei sucht Zeugen nach versuchtem Einbruch
Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen. Bislang fehlt jede Spur von dem Täter. Die Beamten suchen nun Personen, die in den frühen Morgenstunden verdächtige Beobachtungen in Maximiliansau oder Umgebung gemacht haben. Insbesondere auffällige Fahrzeuge oder Personen, die sich in der Nähe des Tatorts aufhielten, könnten für die Ermittlungen wichtig sein.
Hinweise nimmt die Polizei entgegen. Die Behörde bittet Anwohner, aufmerksam zu sein und verdächtige Wahrnehmungen sofort zu melden. Auch wer Angaben zu einem möglichen Fluchtweg des Einbrechers machen kann, wird gebeten, sich zu melden. Die Ermittlungen dauern an.
So verhalten sich Bewohner bei einem Einbruch richtig
Der Vorfall zeigt, wie unterschiedlich Einbrecher reagieren können. Ein lauter Ruf kann den Täter überraschen und zur Flucht bewegen – wie in diesem Fall. Dennoch gilt aus Sicherheitsgründen: Niemand sollte sich unnötig in Gefahr begeben. Stattdessen ist es ratsam, sich in einen sicheren Raum zurückzuziehen, die Tür zu verriegeln und sofort den Notruf 110 zu wählen. Auch Nachbarn können durch lautes Rufen alarmiert werden.
Zur Prävention ist es sinnvoll, Fenster und Türen auch bei kurzer Abwesenheit zu schließen. Zusätzliche Sicherungen an Fenstern und Terrassentüren können die Gefahr eines Einbruchs verringern. Wer unsicher ist, kann sich bei der örtlichen Polizeidienststelle über technische Sicherungen informieren.



