Katy Perry wütend: Weißes Haus nutzt 'Firework' für Militärvideo
Katy Perry wütend über Weißes Haus wegen 'Firework'-Nutzung

Nach einem umstrittenen TikTok-Video des Weißen Hauses hat sich Sängerin Katy Perry mit deutlichen Worten an die Öffentlichkeit gewandt. In einem Post auf der Plattform X schrieb die 41-Jährige: „Ich bin zutiefst entsetzt und wütend.“ Der Clip zeigte Aufnahmen von Explosionen, unterlegt mit Perrys Song „Firework“, und trug die Überschrift „Der Iran ist gewarnt worden.“

Scharfe Kritik von Katy Perry

Perry erklärte, sie habe die Verwendung ihres Liedes nicht genehmigt. „Ich habe dem nicht zugestimmt, ich wurde nicht gefragt, und ich billige das absolut nicht“, schrieb sie. Die Sängerin betonte, dass „Firework“ als Hymne der Hoffnung, Heilung und inneren Stärke für Menschen in schwierigen persönlichen Momenten geschrieben wurde. Die Nutzung für Militäraufnahmen sei „ein völliger Verrat“ an der Botschaft des Songs. „Meine Musik ist dazu da, um Menschen zusammenzubringen – nicht, um Krieg zu verherrlichen“, so Perry weiter.

Bereits ähnliche Vorfälle

Das Weiße Haus hatte in der Vergangenheit mehrfach Kritik von Musikern auf sich gezogen, nachdem deren Musik für Social-Media-Clips verwendet wurde. Im Dezember 2025 nutzte das Weiße Haus einen Song von Sabrina Carpenter für ein Video, das die Festnahme von Migranten zeigte. Carpenter reagierte verärgert und bezeichnete den Clip als „bösartig und widerwärtig“. Perry, die sich im Präsidentschaftswahlkampf für die demokratische Kandidatin Kamala Harris engagiert hatte, forderte das Weiße Haus auf, künftig die Zustimmung der Künstler einzuholen. Der Vorfall zeigt erneut die Spannungen zwischen der US-Regierung und Künstlern, die eine politische Instrumentalisierung ihrer Werke ablehnen.

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