Tiergartenmord: Russischer Geheimdienst hinter Hinrichtung in Berlin
Tiergartenmord: Russischer Geheimdienst verantwortlich

Der Mord an einem Tschetschenen im Berliner Tiergarten entpuppt sich als eiskalte Hinrichtung im Auftrag des russischen Geheimdienstes. Der Fall, der bundesweit für Aufsehen sorgte, ist nach Angaben der Berliner Staatsanwaltschaft eine gezielte Operation aus Moskau.

Hintergründe der Tat

Am helllichten Tag wurde ein 40-jähriger Tschetschene im Tiergarten erschossen. Die Ermittler gehen davon aus, dass der Mann von einem Auftragskiller getötet wurde, der im Auftrag des russischen Geheimdienstes handelte. Der Getötete soll in Tschetschenien als Kämpfer gegen russische Truppen aktiv gewesen sein und später in Deutschland Asyl beantragt haben.

Internationale Dimension

Die Tat hat eine internationale Dimension, da sie auf deutschem Boden stattfand. Die Bundesregierung verurteilte den Mord aufs Schärfste und forderte Russland zur Aufklärung auf. „Wir werden nicht zulassen, dass ausländische Geheimdienste auf deutschem Boden Hinrichtungen durchführen“, sagte ein Sprecher des Auswärtigen Amtes.

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Der russische Botschafter wurde ins Auswärtige Amt einbestellt. Moskau wies jede Verantwortung von sich. Dennoch belasten die Vorfälle die deutsch-russischen Beziehungen erheblich.

Ermittlungen und Prozess

Die Berliner Staatsanwaltschaft ermittelt gegen einen russischen Staatsbürger, der dringend tatverdächtig ist. Der mutmaßliche Täter wurde in Berlin festgenommen und sitzt in Untersuchungshaft. Der Prozess soll noch in diesem Jahr beginnen. „Es handelt sich um einen der spektakulärsten Fälle der letzten Jahre“, erklärte der leitende Oberstaatsanwalt.

Die Ermittlungen haben ergeben, dass der Mord minutiös geplant war. Der Täter soll aus Russland eingereist sein und nach der Tat sofort wieder ausreisen wollen. Die Polizei konnte ihn jedoch am Flughafen festnehmen.

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