Trump kassiert umstrittene Hormus-Gebühr nach nur einem Tag
Trump kassiert Hormus-Gebühr nach einem Tag

Trump macht Rückzieher bei Hormus-Gebühr

US-Präsident Donald Trump hat nur einen Tag nach der Ankündigung einer 20-prozentigen Gebühr für die Durchfahrt von Schiffen durch die Straße von Hormus die Maßnahme wieder zurückgenommen. Die überraschende Kehrtwende gab Trump am Dienstag auf seiner Plattform Truth Social bekannt. Er begründete den Schritt mit „äußerst produktiven Gesprächen“ mit nicht näher genannten Vertretern von Staaten im Nahen Osten.

Handelsabkommen statt Gebühren

Statt der Gebühr wolle man nun „massive“ Handels- und Investitionsabkommen mit den Golfstaaten abschließen, schrieb Trump. Diese sollten den USA Einnahmen bringen, die ursprünglich durch die Frachtgebühr erzielt werden sollten. Details zu den Abkommen oder den Gesprächspartnern nannte Trump nicht. Es blieb unklar, ob die Golfstaaten tatsächlich solchen Plänen zugestimmt haben.

Kritik von internationaler Seite

Die Ankündigung vom Montag hatte umgehend Kritik ausgelöst. Die Weltschifffahrtsorganisation IMO betonte, dass die Passage der Straße von Hormus nach internationalem Recht zoll- und gebührenfrei bleiben müsse. Auch deutsche Reeder hatten Trumps Vorstoß scharf kritisiert. Trump selbst hatte die Gebühr mit den Kosten für die Sicherung der Durchfahrt begründet und eine sofortige Umsetzung angekündigt.

Pickt After-Article-Banner — kollaborative Einkaufslisten-App mit Familien-Illustration
Breites Pickt-Banner — kollaborative Einkaufslisten-App für Telegram