Trump lädt Rennfahrer zu Boxenstopp vor Weißem Haus ein
Trump lädt Rennfahrer zu Boxenstopp vor Weißem Haus

Für das Personal des Weißen Hauses bleibt die Amtszeit von Donald Trump sicherlich voller Anekdoten in Erinnerung – diese dürfte wohl auch unvergessen bleiben: Mit einem Boxenstopp vor dem Amtssitz eröffnet der US-Präsident die heiße Phase für den „Freedom 250 Grand Prix“ in Washington. Ende August soll die IndyCar-Serie auf einer temporären Hochgeschwindigkeitsstrecke rund um die National Mall fahren, mit Boxengasse und Pit Lane direkt im Regierungsviertel. Das macht der Republikaner natürlich nicht, um die Aufmerksamkeit für seine Zwecke zu nutzen.

Boxenstopp als Inszenierung

Die Aktion am Dienstag war eine weitere bizarre Inszenierung Trumps: Vor den Toren des Weißen Hauses fuhren Rennautos, Mechaniker simulierten einen Boxenstopp, und der Präsident selbst schaute zu. Die Veranstaltung diente als Werbung für das Rennen, das am 30. August 2026 stattfinden soll. Es ist das erste Mal, dass die IndyCar-Serie in der US-Hauptstadt gastiert.

Freedom 250 Grand Prix

Der „Freedom 250 Grand Prix“ ist ein neues Rennen im IndyCar-Kalender. Die Strecke führt entlang der National Mall, vorbei an berühmten Denkmälern wie dem Washington Monument und dem Lincoln Memorial. Die Boxengasse wird direkt auf der Pennsylvania Avenue vor dem Weißen Haus aufgebaut. Die Stadtverwaltung erwartet bis zu 100.000 Zuschauer an den drei Renntagen. Die Veranstalter versprechen ein „einzigartiges Rennwochenende“ mit viel Unterhaltung für die ganze Familie.

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Kritik an der Veranstaltung

Nicht alle sind begeistert von dem Rennen. Kritiker bemängeln die hohen Kosten für die Sicherheitsvorkehrungen und die Beeinträchtigung des öffentlichen Lebens. Die Straßensperrungen rund um die National Mall werden den Verkehr in der Innenstadt massiv behindern. Anwohner und Geschäftsleute klagen über Lärm und Logistikprobleme. Dennoch hofft die Stadt auf wirtschaftliche Impulse durch den Tourismus.

Trumps Verbindung zum Motorsport

Donald Trump ist bekanntermaßen ein Fan von schnellen Autos und Rennsport. Bereits in seiner ersten Amtszeit lud er Rennfahrer ins Weiße Haus ein. Mit dem Boxenstopp vor dem Amtssitz unterstreicht er seine Nähe zur Motorsportbranche. Ob er selbst am Renntag vor Ort sein wird, ist noch unklar. Die IndyCar-Serie jedenfalls freut sich über die prominente Unterstützung: „Es ist eine Ehre, dass der Präsident unser Rennen so prominent bewirbt“, sagte ein Sprecher der Serie.

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