Tabaksteuer-Erhöhung: Zigarettenpreis steigt auf fast 12 Euro bis 2030
Tabaksteuer-Erhöhung: Zigarettenpreis auf fast 12 Euro

Die schwarz-rote Koalition will die Tabaksteuer einem Medienbericht zufolge noch stärker erhöhen als bisher geplant. Wie die Zeitungen des Redaktionsnetzwerks Deutschland (RND) unter Berufung auf ein internes Dokument des Bundesfinanzministeriums berichten, soll der Preis für eine Packung Zigaretten bis 2030 schrittweise auf fast zwölf Euro steigen. Das sind etwa 40 Cent mehr als kürzlich vom Bundeskabinett beschlossen.

Preissteigerung im Detail

Konkret soll der durchschnittliche Packungspreis für Zigaretten 2027 auf 9,10 Euro steigen, bisher war eine Steigerung auf 8,77 Euro geplant. Bis 2030 soll der Durchschnittspreis schrittweise auf 11,78 Euro erhöht werden. Analog dazu soll auch die Besteuerung von Feinschnitt – also von Tabak für selbst gedrehte Zigaretten – angehoben werden.

Haushaltslücke als Treiber

Wie das RND berichtet, soll die geplante Steuererhöhung jährlich rund 800 Millionen Euro zusätzlich einbringen. Der Grund für die Änderung ist dem Medienbericht zufolge eine Lücke im Haushalt. Demnach heißt es aus Regierungskreisen, die „maßvolle Anhebung“ diene nicht nur der Haushaltskonsolidierung, sondern auch dem Schutz der öffentlichen Gesundheit. Sie stehe außerdem im Einklang mit dem Ziel der Bundesregierung, die Raucherquote von Jugendlichen und Erwachsenen zu senken.

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