Schwerer Busunfall in Berlin-Spandau: Zwölf Verletzte, ein Mann in Lebensgefahr
Bei einem folgenschweren Verkehrsunfall im Berliner Bezirk Spandau sind am Samstag zwölf Menschen verletzt worden. Ein 46-jähriger Autofahrer schwebt nach Angaben der Rettungskräfte in Lebensgefahr. Der Unfall ereignete sich gegen 13.30 Uhr auf der Gatower Straße im Ortsteil Gatow.
Unfallhergang und Rettungseinsatz
Nach ersten Ermittlungen der Polizei kam der 46-jährige Mann aus bislang ungeklärten Gründen von seiner Fahrbahn ab und kollidierte mit einem entgegenkommenden Bus der Berliner Verkehrsbetriebe (BVG). Der Bus prallte daraufhin gegen einen Baum. Feuerwehrleute befreiten den schwer verletzten Autofahrer aus seinem Fahrzeug und transportierten ihn per Rettungshubschrauber in eine Klinik.
Im BVG-Bus wurden zehn Fahrgäste sowie der 26-jährige Busfahrer leicht verletzt. Auch sie wurden zur medizinischen Versorgung in verschiedene Krankenhäuser gebracht. Die Unfallstelle wurde weiträumig abgesperrt, um die Bergungs- und Ermittlungsarbeiten zu ermöglichen.
Großaufgebot an Einsatzkräften
Vor Ort waren mehr als 50 Einsatzkräfte im Einsatz, darunter Feuerwehr, Polizei und Mitarbeiter der BVG-Betriebsaufsicht. Beamte des Verkehrsunfallkommandos befragten am späten Nachmittag erste Zeugen und sicherten Spuren. Geplant waren zudem Drohnenaufnahmen vom Unfallort, um den Hergang detailliert zu rekonstruieren.
Der Vorfall unterstreicht die Gefahren im Straßenverkehr und die Bedeutung schneller Rettungsmaßnahmen. Die Ursachen des Unfalls werden weiterhin untersucht, während die Betroffenen medizinisch versorgt werden.



