Frankfurterinnen demonstrieren Stärke in Jena
Die Fußballerinnen des FC Carl Zeiss Jena konnten sich in der Fußball-Bundesliga der Frauen nicht vom Tabellenende lösen und unterlagen Eintracht Frankfurt am heimischen Platz mit 1:4. Die Gäste aus Hessen erwiesen sich als deutlich überlegen und festigten ihre Position im oberen Tabellendrittel.
Reuteler als entscheidende Spielerin
Géraldine Reuteler wurde zur prägenden Figur der Partie und erzielte gleich drei Treffer für Frankfurt. Die Schweizerin traf bereits in der 4. Minute zur frühen Führung, erhöhte in der 31. Minute auf 2:0 und vollendete in der Nachspielzeit der zweiten Halbzeit zum 4:1-Endstand. Ihre Leistung unterstrich die individuelle Klasse der Frankfurter Mannschaft.
Jenas vergebliche Chancen und Ehrentreffer
Die Thüringerinnen kämpften zwar engagiert, fanden aber nur selten Mittel, um den technisch versierten Gegner ernsthaft unter Druck zu setzen. Isabella Jaron vergab in der 26. Minute eine große Chance, als sie einen Foulelfmeter an die Latte schoss. Erst in der 87. Minute gelang Lisa Gora mit einem präzisen Direktschuss in den Winkel der Ehrentreffer zum 1:4.
Frankfurts effiziente Offensive
Neben Reuteler sorgte auch Nationalstürmerin Nicole Anyomi für Gefahr. Sie erhöhte in der 47. Minute auf 3:0 und machte damit früh in der zweiten Halbzeit den Sieg perfekt. Die Eintracht zeigte sich abgezockt und effizient, spielte sich zahlreiche Torchancen heraus und traf dabei auch das Aluminium durch Lisanne Gräwe und Rebecka Blomqvist.
Tabellensituation bleibt angespannt
Trotz der deutlichen Niederlage bleibt für Jena der rettende zwölfte Platz theoretisch in Reichweite. Die Thüringerinnen müssen jedoch dringend Punkte sammeln, um den Anschluss nicht zu verlieren. Frankfurt hingendemonstrierte seine Ambitionen für die Europapokal-Plätze und präsentierte sich in guter Form.
Die Partie verlief nach dem frühen 3:0 weitgehend entschieden, Jena fand bis zum späten Ehrentor kaum Antworten auf die überlegene Spielweise der Gäste. Die Frankfurterinnen kontrollierten das Spieltempo und ließen den Gegner nur selten zu gefährlichen Aktionen kommen.



