Regionalliga-Schock: FC Carl Zeiss Jena verpasst Chance gegen Kellerkind Eilenburg
Jena verliert bei Eilenburg und verpasst Druck auf Lok Leipzig

Regionalliga-Schock: Jena stolpert bei Kellerkind Eilenburg

Das war eine dicke Überraschung in der Regionalliga Nordost! Der FC Carl Zeiss Jena, der als Verfolger des Tabellenführers Lok Leipzig gilt, hat völlig unerwartet beim Tabellenletzten FC Eilenburg mit 1:2 verloren. Damit verpassten die Thüringer die Riesenchance, den Druck auf die Spitze der Tabelle deutlich zu erhöhen.

Personelle Probleme und taktische Warnungen

Jena startete bereits mit einem Handicap in die Partie. Gleich zwei Stammkräfte, Alexander Prokopenko und Emeka Oduah, waren aufgrund eines Infekts nicht einsatzbereit. Trainer Uluc hatte vor dem Spiel gewarnt: „Die bekommen zu Hause nie viele Tore.“ Diese Aussage sollte sich als prophetisch erweisen, obwohl Jena zunächst stark begann.

Frühe Führung und schneller Ausgleich

Die Thüringer zeigten zu Beginn eine gute Leistung. Ein Freistoß von Niklas Wähling prallte an die Latte, und Kapitän Nils Butzen nutzte den Abpraller zur 1:0-Führung für Carl Zeiss Jena in der 15. Minute. Doch Eilenburg ließ sich davon nicht beeindrucken. Bereits fünf Minuten später gelang Timo Mauer nach einer Vorlage von Malik Talabidi der Ausgleich zum 1:1.

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Chancenverwertung wird zum Problem

Nach dem Ausgleich begann Jena zu schludern und ließ eine Chance nach der anderen liegen. Kevin Lankford scheiterte gleich dreimal innerhalb weniger Minuten (24., 25., 27.), und auch Winterzugang Amar Suljic blieb in der 33. Minute glücklos. Eilenburg bestrafte diesen Chancenwucher umgehend: In der 37. Minute drehte Henkel nach einer Flankenhereingabe von Mauer das Spiel zum 2:1 für den Tabellenletzten. Zu diesem Zeitpunkt waren die Thüringer völlig aus dem Konzept gebracht.

Zweite Halbzeit ohne Durchschlagskraft

Nach der Pause knüpfte Jena nahtlos an die enttäuschende Leistung der ersten Hälfte an. Ständige Ballverluste im Spielaufbau bescherten Eilenburg weitere gute Gelegenheiten. Trainer Uluc reagierte und wechselte seinen Kapitän Butzen aus, der trotz des Führungstreffers einen rabenschwarzen Tag erwischte. Mit den Einwechslungen von Hoppe und Munser wurde das Jenaer Spiel zwar zielstrebiger, doch Eilenburg stellte komplett auf Konterspiel um. Die große Chance zum Ausgleich blieb aus – Niklas Wähling traf in der 85. Minute nur noch den Pfosten.

Folgen für die Tabellensituation

Diese Niederlage wiegt besonders schwer, da Lok Leipzig am Samstag in Luckenwalde antritt und mit einem Sieg seinen Vorsprung auf acht Punkte ausbauen könnte. Jena hat somit eine wichtige Gelegenheit verpasst, in der Meisterschaftsentscheidung weiterhin mitzumischen. Die Enttäuschung im Team und bei den Fans ist entsprechend groß nach dieser unerwarteten Pleite gegen das Kellerkind aus Eilenburg.

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