Zwei Jahre nach schweren Vorwürfen hat sich der abgetauchte YouTube-Star Unge (35, bürgerlich Simon Wiefels) zurückgemeldet. In mehreren Instagram-Storys äußerte er sich zu einem aktuellen Foto, das auf der Plattform X kursierte und ihn in einer Wiener U-Bahn zeigte. Viele Nutzer vermuteten, dass das Bild aktuell sei und Unge nicht mehr auf Madeira, sondern in Wien lebe. Unge stellte klar: „Nichts davon ist auch nur ansatzweise richtig. Das Bild ist vor zwei Jahren entstanden.“
Unges Leben nach dem Shitstorm
Mit mehr als zehn Millionen Followern gehörte Unge lange zu den bekanntesten Internet-Stars Deutschlands. Im Mai 2024 warfen ihm mehrere Personen, darunter eine Ex-Freundin und Influencer-Kollege iBlali (34, bürgerlich Viktor Roth), Psychoterror, häusliche Gewalt und Tierquälerei vor. Die Vorwürfe lösten einen massiven Shitstorm aus und führten zu Unges Rückzug aus den sozialen Medien. Zwei Jahre lang war es still um ihn. Jetzt meldete er sich erstmals wieder zu Wort.
Kein Comeback geplant
Unge betonte, dass es ihm aktuell „sehr gut“ gehe. Er mache seit über zwei Jahren „Social-Media-Detox“ und habe entsprechende Apps von seinem Handy gelöscht. „Ich hab jetzt nicht vor, ein Comeback zu machen, und habe aktuell auch kein Interesse an YouTube-Videos und Livestreams und solchen Sachen.“ Mit seinem Leben sei er momentan „sehr zufrieden, so wie es ist“. In seinen Instagram-Storys zeigte er sich nicht, teilte aber ein Selfie aus dem Juni 2025, rund ein Jahr nach seinem Karriereende. Fans dürfte auffallen: Der Internet-Star hat abgenommen und trägt eine neue Frisur.
Kritik von Ex-Freundin
Während Unges Lebenszeichen bei Fans auf Freude stieß, wurden auch kritische Stimmen laut. Seine Ex-Partnerin Sabine schrieb auf X: „Anscheinend wurden doch nicht genug Details geteilt. Warum verehrt ihr einen Täter?“ Unge selbst schweigt in seiner Stellungnahme zu dem Skandal. 2024 gab er verbales Fehlverhalten zu, wies die Vorwürfe der häuslichen Gewalt und Tierquälerei jedoch von sich.



